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In Kolochau sind am Sonntag die Kürbisse die Stars

Kolochau. Sonntag wird zum fünften Mal zu einem Kürbisfest nach Kolochau eingeladen. Lutz-Peter Müller von der gastgebenden Interessengemeinschaft "Historisches Feld" hat vorab schon ein wenig dazu verraten: Wie sind die Kolochauer eigentlich auf den Kürbis gekommen? Na, der gehört doch zu jeder bäuerlichen Wirtschaft dazu.

Auch am Rande unserer Flächen wachsen schon seit Jahren welche. Nach einem Besuch in Klaistow kam uns die Idee: Machen wir doch ebenfalls ein Fest daraus?

Und wie sind die "dicken Dinger" in diesem Jahr gewachsen?
An sich ok. Aber es war wenig Sonne, sie hätten sicher noch prächtiger gedeihen können.

Was erwartet die Gäste am Sonntag in Kolochau?
Ab 14 Uhr wird am Herrenhaus einiges geboten. Die Besucher können von Kürbissuppe bis hin zur Kürbiswaffel und Kürbisbowle ihren Gaumen verwöhnen und viele interessante Angebote mit und um den Kürbis verkosten. Natürlich gibt es auch wieder Brot aus dem Holzbackofen. Von dem haben wir gerade erst einen großen, dicken Baum heruntergeholt, der beim Sturm vorige Woche umgefallen war. Zum Glück hat er keinen großen Schaden angerichtet. Für die Kinder wird neben dem beliebten Kürbisschnitzen ein Bastelprogramm mit herbstlichen Naturmaterialien angeboten. Und der Blumenhof Drössler aus Jagsal sorgt mit seinem beliebten Kürbisschätzen wieder für Spaß, Spannung und einige glückliche Gewinner.

Man hört, dass das Kürbisfest in Sachen Besucherzahlen dem Garbenfest den Rang abläuft …
Das ist richtig. Das Garbenfest muss im Sommer aber auch mit vielen anderen Veranstaltungen konkurrieren, das Kürbisfest nicht.

Es fragte Sylvia Kunze.