Begleitet wurde er von Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU) und dem Chef der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster, Jens Zwanzig. "Wir wollen mit Unterstützung der ZAB gemeinsam den Standort Elbe-Elster in Südbrandenburg weiter voranbringen. Dafür sind solche Unternehmensgespräche wichtig, um Bedarfe zu ermitteln und konkrete Hilfe anbieten zu können", unterstrich Landrat Heinrich-Jaschinski. Als wichtige Aufgabe nannte er die Verbesserung der Innovationskraft insbesondere durch die Weiterentwicklung von branchenbezogenen Partnerschaften sowie von Netzwerken zwischen Hochschulen, Forschung und Wirtschaft.

Als Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes Brandenburg bietet die Zukunftsagentur Brandenburg Unternehmen ein All-Inclusive-Paket für Wachstum - von der Flächenauswahl bei Ansiedlungen über Förderberatung und Technologieprojekte bis zur Unterstützung bei der Fachkräfte-Suche.

Die Märkischen Kies- und Kalksandsteinwerke in Hennersdorf bereiten Sande und Kiese auf und stellen hochwertige feuergetrocknete Quarzsande her. Diese werden zum Beispiel als Filtersand bei der Wasseraufbereitung, als Bremssand bei Schienenfahrzeugen, als Winterstreusand oder im Garten- und Landschaftsbau sowie im Straßen- und Wegebau eingesetzt. Das Familienunternehmen, das in dritter und vierter Generation geführt wird, baut bereits seit 1928 Sande und Kiese ab, seit 1935 am Standort Hennersdorf. Nach Angaben von Geschäftsführer Peter Hentzschel gehört das Unternehmen mit seinen 18 Mitarbeitern und regelmäßiger Ausbildung heute zu den führenden Anbietern von Quarzsanden und -kiesen in der Region. Dies sei durch zahlreiche technische Neuerungen und den Ausbau der Nassaufbereitung sowie der Trocknungs- und Siebanlage gelungen. Ein rezeptbasiertes Siebungs- und Mischungskonzept erlaube es, kundenspezifische Anforderungen individuell zu erfüllen. Der Standort Doberlug-Kirchhain sei dadurch auch für überregionale und internationale Kunden interessant geworden.

In Herzberg ist die Mage Roof & Building Components GmbH seit 20 Jahren im Bereich Dachneubau und -sanierung tätig. Mit ihren rund 90 Mitarbeitern bietet sie Produkt- und Systemlösungen für ganz unterschiedliche Anwendungen am Dach an. "Als mittelständisches Unternehmen mit internationaler Ausrichtung und fast fünfzigprozentiger Exportquote ist die Firma kontinuierlich und solide gewachsen und gehört heute zu den führenden Herstellern und Anbietern qualitativ hochwertiger Dachtechnik", sagte Geschäftsführer Dr. Günther Unterkofler.

Seit 2011 ist die Sanddorn GbR im Herzberger Gewerbegebiet An den Steinenden zu Hause. Als Fachbetrieb steht das Unternehmen mit seinen elf Mitarbeitern für Produkte rund um den Sanddorn. "Rund 1000 Tonnen verarbeiten wir pro Jahr in Herzberg zu Sanddornsäften, -mark, -konzentrat und -pulver. Der Abfallanteil bei der Frucht ist ganz gering. Wir gewinnen Sanddorn-Fruchtfleischöl und Kernöl, Sanddornschalen und Kerne", informierte Geschäftsführer Andreas Brylka. Die Produkte werden deutschlandweit und ins Ausland an mehr als 350 Abnehmer geliefert.