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| 01:05 Uhr

Im Bronzezeitdorf „Drachenblut“ geschlürft

In dieser idyllischen Umgebung in Uebigau lassen sich die Gäste gern zum Plaudern nieder.
In dieser idyllischen Umgebung in Uebigau lassen sich die Gäste gern zum Plaudern nieder. FOTO: sn
Uebigau.. Strahlender Sonnenschein war die beste Voraussetzung für den 6. Frühschoppen am Sonntag im Uebigauer Bronzezeitdorf. Die Mitglieder des Heimatvereins hatten ab 10 Uhr in den Garten der Heimatstube eingeladen. Man traf sich beim Bier, Wein oder Schorle, um ins Gespräch zu kommen. sn

So auch Bürgermeister Ulrich Jachmann, der sich in einer großen Herrenrunde wohl fühlte. Auch viele Familien kamen vorbei. Clemens Rößler und Pierre Müller, beide zwei Jahre alt, durchstöberten das Dorf. Die jüngste Besucherin war wohl die erst vier Wochen alte Sofie Roch.
Alle Hände voll zu tun hatte Carmen Lademann, die Chefin des Heimatvereins. Seit 1989 ist sie maßgeblich daran beteiligt, dass dieses Dorf gebaut wurde und sich viel an diesem Standort mitten in Uebigau entwickelte. Am Sonntag schenkte sie unter anderem „Drachenblut“ für einen Taler aus oder bot für ein paar Kreuzer Fettstullen an. Sie hatte auch dafür gesorgt, dass An-dreas Dobbert aus Jüterbog live auf der Gitarre spielte und dazu sang. Damit bei den Kindern keine Langeweile aufkam, konnten sie bei Brigitte Heyde am Basteltisch ihre kreativen Ideen umsetzen. Andere wieder, wie Justin Wiesner, versuchten gemeinsam mit Michael Lademann Specksteinarbeiten. Die Erwachsenen interessierten sich auch für die sanierte Bauernscheune, die 2001 eingeweiht wurde. Sie beherbergt viele landwirtschaftliche Ausstellungsstücke. Und die Wände füllen sich immer mehr mit Bildtafeln, die Zeugnis von den Aktivitäten in Uebigau geben. Die Heimatstube war an diesem Tag nicht geöffnet. Wer allerdings eine Führung wünscht, der sollte sich beim Heimatverein unter 035365 87259 anmelden oder bei Carmen Lademann (01749560169). Viele Schulklassen nutzten bisher die Gelegenheit, dort vorbei zu schauen. (sn)