Weil beantragte Fördermittel für die Verbesserung der Schulinfrastruktur, unter anderem für die Gestaltung der Außenanlagen und Schallschutzmaßnahmen am städtischen Hort, nicht genehmigt worden sind, haben Stadtverantwortliche nach anderen Wegen gesucht, das Areal umgestalten zu können. „Da der Hort Kooperationspartner der Grundschule ist und eine hohe Anzahl an Schülern den Hort nutzt, sollten trotz der Ablehnung der Förderung einige wichtige Maßnahmen umgesetzt werden“, heißt es in der Beschlussvorlage  zur überplanmäßigen Auszahlung zur Gestaltung/Aufwertung eines Teilbereichs der Außenanlagen des Hortes, der die Abgeordneten jüngst zugestimmt haben.

Die Schallschutzmaßnahmen wurden bereits mit städtischen Mitteln aus der Deckungsreserve finanziert. Nach einem aktuellen Kassensturz hat die Kämmerin grünes Licht gegeben, dass auch eine Teilfläche der Außenanlagen als Ballspielfläche hergerichtet werden kann. Rund 11 5000 Euro werden dafür veranschlagt. Die Ausschreibung hatte eine Summe von 170 000 Euro ergeben, die 50 000 Euro über den geplanten Ausgaben lag. Man habe sich mit dem Bieter einigen und einige Positionen aus dem Leistungsverzeichnis herausstreichen können, ohne dass dadurch das Vorhaben an sich, eine Ballspielfläche zu errichten, in Gefahr geraten würde, heißt es aus dem Fachamt dazu.

Die Bauarbeiten sollen laut Bauamt voraussichtlich zu Beginn des kommenden Jahres starten.
Sylvia Kunze