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Vier Windkraftanlagen werden wohl nicht gebaut
Hohenbucko gewinnt vor dem Oberverwaltungsgericht

Hohenbucko. Die Hohenbuckoer können sich berechtigte Hoffungen darauf machen, dass die vier geplanten Windkraftanlagen hinter der Kirchhainer Straße nicht gebaut werden.

Das Oberverwaltungsgericht Berlin hat Ende vergangener Woche die Berufung der Firma UKA zurückgewiesen. Das Unternehmen wollte die Aufhebung eines Urteils des Verwaltungsgerichtes Cottbus vom Dezember 2012 erwirken. Das Verwaltungsgericht hatte damals auf Klage der Gemeinde die Baugenehmigung für die vier Windkraftanlagen, die in einer Entfernung zwischen 700 und 900 Meter von der Wohnbebauung errichtet werden sollten, aufgehoben. Dagegen war UKA 2015 in Berufung gegangen, erläutert Schliebens Bauamtsleiter Harald Kutscher.

Zu der Berufung hat es in der vergangenen Woche eine weitere mündliche Anhörung gegeben. Die schriftliche Begründung der Zurückweisung liegt noch nicht vor. „Es könnte durchaus sein, dass wir uns noch einmal vor dem Bundesverwaltungsgericht wiedersehen“, so Kutscher. Viele Chancen räumt er UKA aber nicht ein. Zum einen laufe noch ein Klageverfahren der Gemeinde wegen der Enteignung. Zweitens gebe es diese Anlagen, für die einmal eine Genehmigung erteilt wurde, gar nicht mehr und drittens sei Hohenbucko kein Wind­eignungsgebiet mehr, führte der Bauamtsleiter ins Feld.

(ru)