(sk) Die Ermittlungen der Polizei im Zusammenhang mit Bränden in den beiden Supermärkten in Falkenberg und Uebigau)$ vor einer Woche werden mit Hochdruck weitergeführt. Wie Polizei-Pressesprecher Torsten Wendt auf Nachfrage informiert, dauern die Untersuchungen der Tatortgruppe des Landeskriminalamtes an, und es sei „noch völlig offen“, welche Ursachen zu den Feuern, bei denen beide Marktbereiche vollständig zerstört wurden, geführt hätten.

„Das ist nicht wie beim Sonntagskrimi innerhalb von 90 Minuten ermittelt“, sagt Wendt, „das ist intensive kriminalistische Kleinarbeit, die dauert.“ Ob Brandstiftung oder nicht könne deshalb zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.

Zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen

Mit hohem Personalbesatz werde an den beiden Fällen und an der Brandserie nahe Schmerkendorf nur wenige Tage zuvor gearbeitet, versichert er. Nach dem Aufruf an die Bevölkerung, die Polizei mit sachdienlichen Hinweisen zu unterstützen, seien mehrere Hinweise eingegangen, „denen wir natürlich mit größter Akribie nachgehen“, so der Polizei-Pressesprecher weiter. „Wer glaubt, etwas gesehen zu haben, was weiterhelfen kann, der kann sich immer noch gern an uns wenden. Wir sind auf gute Zeugenhinweise angewiesen.“

Furcht vor Feuerteufel in Elbe-Elster

Zwei Supermärkte in Elbe-Elster komplett niedergebrannt

Video zeigt Zerstörungen in Falkenberg und Uebigau Zwei Supermärkte in Elbe-Elster komplett niedergebrannt

Falkenberg/Uebigau

Polizei geht von Brandstiftung aus Furcht vor Feuerteufel in Elbe-Elster

Falkenberg/Uebigau