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| 10:28 Uhr

Tragfähigkeit der Decke muss nach Wasserschaden geprüft werden
Herzbergs Bürgermeister sperrt die Elsterlandhalle

Die Elsterlandhalle in Herzberg.
Die Elsterlandhalle in Herzberg. FOTO: Dieter Müller
Herzberg. Nach einem Wasserschaden bei Bauarbeiten im vergangenen Jahr muss die Tragfähigkeit der Decke der Elsterlandhalle in Herzberg genau geprüft werden. Von Birgit Rudow

Herzbergs Bürgermeister Karsten Eule-Prütz (parteilos) hat die sofortige Schließung der Elsterlandhalle angeordnet. Das teilte er am Freitagmorgen mit. Es bestehe die Gefahr, dass die Tragfähigkeit der Decke unter der Dachkonstruktion nicht gegeben ist, sagte er der RUNDSCHAU.

Was ist passiert? Die Stadt hat im vergangenen Jahr einen Teil des Daches der Elsterlandhalle sanieren lassen, weil es undicht war. Während der Sanierungsarbeiten gab es bei Starkregen einen Wassereinbruch. Dadurch ist es zu einem Wasserschaden an der unter dem Dach hängenden Decke gekommen, so der Bürgermeister. Der Stadt war empfohlen worden, prüfen zu lassen, ob Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden können. Dazu hat sie einen Gutachter beauftragt. Der ist jetzt zu der Erkenntnis gekommen, dass es Probleme mit der Decke geben könne. „Ohne irgendeinen Schuldzuspruch auszusprechen, wollen wir jetzt Klarheit schaffen und genau prüfen lassen, ob die Tragfähigkeit der Decke gegeben ist. So lange bleibt die Halle zu, auch wenn das nicht wenige Beeinträchtigungen mit sich bringt“, so Eule-Prütz. Der von der Stadt beauftragte Gutachter sei kein zugelassener Spezialist auf diesem Gebiet, deshalb soll ein Fachgutachter herangezogen werden, sagte er.

Die Dachsanierung im vergangenen Jahr hatte 260 000 Euro gekostet. 234 000 Euro davon waren Fördermittel.