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Herzberg
Herzberger Weihnachtsmarkt öffnet Freitagabend

Der Herzberger Weihnachtsmarkt lädt am Wochenende wieder Groß und Klein
zu erlebnisreichen Stunden ein.
Der Herzberger Weihnachtsmarkt lädt am Wochenende wieder Groß und Klein zu erlebnisreichen Stunden ein. FOTO: Rudow
Herzberg. Gewerbeverein lädt zu buntem Programm an drei Tagen rund um die Kirche und das Rathaus. Von Birgit Rudow

Am Wochenende lockt der Gewerbeverein die Herzberger und ihre Gäste zum Herzberger Weihnachtsmarkt. Seit einigen Jahren schon ist es Tradition, den Markt am Freitagabend mit Live-Musik und (mehr oder weniger viel) Glühwein zu starten. Viele Herzberger, die jetzt nicht mehr in der Stadt wohnen, kommen zum Weihnachtsmarkt und nutzen den Freitagabend zu Gesprächen mit Freunden und Bekannten. In diesem Jahr spielen ab 18.30 Uhr mit der „FIVE Senses Coverband“ junge Musiker aus der Region. Ab 20 Uhr tritt die Pulsnitzer Band „Turn Away“ auf. Erst gegen Mitternacht klappen die Glühweinbuden ihre Schotten runter.

Der Samstag steht diesmal ganz im Zeichen des 2. Herzberger Schmiedeweihnachtsmarktes. Doch bevor sich die Besucher von Hammer und Amboss faszinieren lassen, schneidet Bürgermeister Michael Oecknigk pünktlich um 14 Uhr vor dem Rathaus den Riesenstollen an. Gebacken hat ihn wieder Christian Graf vom Café Plätzchen. Um 14 Uhr beginnt zwischen Rathaus und Kirche dann auch die Aktion „Schmieden für den Frieden“ mit dem Schauspieler Heinz Hoenig. Hier werden Friedensnägel geschmiedet, die man erwerben kann.

In der Kirchstraße 7 ist der Verein Tierhilfe Südbrandenburg zu finden. Live geht es auch am Samstag musikalisch weiter. Die „Schlagfertigen“ und die Gruppe „Jamboree“ der Elster Werkstätten spielen ab 15 Uhr auf der Bühne.

Gut gerüstet für den Weihnachtsmarkt sind auch die Kinderstadtführer der Johannes-Clajus-Schule. Sie laden die Mädchen und Jungen um 15 Uhr, 16 Uhr und 17 Uhr (Sonntag 14 Uhr und 15 Uhr) in den Rathauskeller ein und erzählen dort Herzber­ger Geschichten. Um 18 Uhr sollten sich alle wieder bei den Schmieden einfinden. Dort wird die Friedenstaube versteigert, die vor drei Jahren zur ersten Schmiedeweihnacht geschmiedet und danach fertiggestellt wurde. Das Geld soll sozialen Zwecken zugutekommen, ebenso die Einnahmen aus dem Verkauf der Friedensnägel.

Ab 19 Uhr gibt es dann ein weiteres Spektakel. Der Rennofen, der den ganzen Nachmittag über gut „gefüttert“ wurde, wird um 19 Uhr angestochen. Das Rennverfahren ist die älteste und war bis 1736 die einzige Methode, schmiedbares Eisen herzustellen, erläutert der Herzberger Schmied Denni Ludwig.

Der Weihnachtsmarkt-Sonntag steht unter dem Motto „Familienweihnacht“. Von 14 Uhr bis 18 Uhr können die Kinder mit der Bäckerei Bubner Plätzchen backen. Um 15 Uhr führen die Kinder der Kita „Kuschelbär“ auf der Bühne ein weihnachtliches Programm auf. Festlich wird es von 16 Uhr bis 17 Uhr in  der Stadtkirche, wo die Herzberger Chöre Adventsmusik erklingen lassen. Und eines sollte man auf keinen Fall vergessen: Am Sonntag haben die Geschäfte der Herzberger Innenstadt ab 14 Uhr geöffnet. Wer noch nicht alle Weihnachtsgeschenke beisammen hat, der kann sich in Ruhe umschauen und einkaufen.

An beiden Tagen gibt es auch weihnachtliches Markttreiben mit entsprechenden Angeboten. Das Weihnachtspostamt hat in der Seitenkapelle der Kirche geöffnet. Hier können die Kinder noch ihre Wunschzettel schreiben. Und auf der Bühne hält der Weihnachtsmann ab 16 Uhr eine Weihnachtssprechstunde ab. „Pfiffis Musikanten“ sind unterwegs und die „Dreamworld Alpacas“ stellt sich vor.

Auch der Besuch auf dem Dachboden des Rathauses lohnt sich wieder. Die christliche Gemeinde bietet „Käthes Marktkorb“ mit mittelalterlichen Gaben für Leib und Seele sowie kleine Geschenke an. Sie sammelt Spenden für den Neubau einer Schule für benachteiligte Kinder und Jugendliche in Haiti. Im Turmzimmer sind traditionell die Mitglieder des Herzberger Heimatvereins zu finden. Sie zeigen in diesem Jahr zum Weihnachtsmarkt eine Ausstellung unter dem Titel „610 Jahre Herzberger Schützengilde 1407 e.V.“