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| 01:05 Uhr

Herzberger Kirche: Noble unbekannte Spenderin

HERZBERG.. Die evangelische Kirche St. Marien der Elsterstadt ist von einem Glücksengel besucht worden.

Eine Sponsorin, die nicht genannt werden möchte, hat zur bautechnischen Erhaltung des Gotteshauses mit seinen berühmten Deckenmalereien eine beträchtliche Geldsumme zur Verfügung gestellt. Dies bestätigte Herzbergs Pastorin Renate Timm auf Nachfrage gegenüber der RUNDSCHAU. Sie selbst sei aufs Angenehmste davon überrascht worden, sagte sie, denn zur weiteren Sanierung des historischen Bauwerkes, das als ein Wahrzeichen der Elsterstadt gilt, benötigt man weiterhin umfangreiche finanzielle Hilfe.
Die Spenderin mit dem großen Herzen für den Erhalt bedeutender Bausubstanz habe sich direkt an die Deutsche Stiftung für Denkmalschutz in Bonn gewandt und dort aus einem höchst umfangreichen Katalog dringend zu restaurierender Gebäude die Herzberger Kirche erwählt. Selbst Hinweise der Stiftungsmitarbeiter auf weitere Objekte hätten sie nicht von ihrer Wahl abhalten können. Die Spenderin habe nie in Herzberg gelebt und auch sonst keine direkten Beziehungen zu dieser Stadt, erklärte Renate Timm. Um so erfreuter sei ihre Entscheidung aufgenommen worden. Die Summe, über die ebenfalls Stillschweigen vereinbart worden sei, wurde auf das Konto der Stiftung Denkmalschutz überwiesen, von dem die Herzberger Kirchgemeinde nun alljährlich die Zinsen abheben und für die Sanierung des Gotteshauses zweckgebunden verwenden kann. Als schier unfassbare Hilfe bezeichnete die Pastorin den für heutige Zei ten höchst außergewöhnlichen Vorgang. (lg)