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Herzberger Firmen stehen zum Tierparkfest

Mitarbeiter des Schaustellerbetriebes Probst haben am Montag bereits die Kinderbahn auf dem Festplatz aufgestellt.
Mitarbeiter des Schaustellerbetriebes Probst haben am Montag bereits die Kinderbahn auf dem Festplatz aufgestellt. FOTO: Rudow
Am Donnerstag beginnt in Herzberg das Tierparkfest. Für alle vier Festtage bis zum Sonntag hat das Organisationsteam fast 40 Veranstaltungen im Programm verankert. Wie die Vorbereitung gelaufen ist und was die Gäste erwartet, darüber sprach die RUNDSCAHAU mit Karin Jage und Matthias Rentke.

Frau Jage, Herr Rentke, ist alles klar für das große Fest?
Karin Jage: Ja, es ist alles vorbereitet. Jetzt muss nur noch das Wetter einigermaßen mitspielen.

Nachdem sich Gabi Sperlich 2012 als Cheforganisatorin zurückgezogen hat, haben sich einige Leute zu einem neuen Organisationsteam gefunden. Funktioniert das?
Karin Jage: Das funktioniert gut, wobei man natürlich sagen muss, dass Gabi Sperlich im Hintergrund noch immer mitarbeitet. Wir haben die Aufgaben gut verteilt. Matthias und ich, wir kümmern uns vorrangig um das Programm. Torsten Freiwald und Michael Krämer sind verantwortlich für den Festplatz und die Technik. Simone Scharff konzentriert sich auf die Werbung und die Öffentlichkeitsarbeit. Ihr Mann Karsten kümmert sich um den Park. Jürgen Rentke managt den Eintritt für den Sponsorenfrühschoppen, Christine Töpfer den Entenverkauf, Wolfgang Töpfer den Internetauftritt und Stefan Thiele die Parkplätze. Mitarbeiter der Stadtverwaltung betreiben das Büro auf dem Festplatz und Frank Zinnow ist für die Sicherheit und die Finanzen zuständig.

Apropos Finanzen. Der Eintritt zum Tierparkfest ist wie immer frei. Das Programm und alles Drumherum kosten aber viel Geld. Wie finanziert sich das?
Matthias Rentke: Wir wollen weiterhin daran festhalten, dass der Eintritt zum Tierparkfest kostenlos ist. Das funktioniert aber nur mit viel Unterstützung vor allem von Betrieben und Einrichtungen. Wir freuen uns, sagen zu können, dass die Herzberger Firmen mit ihrem Sponsoring zu dem Fest stehen. Sie dürfen sich dann einen Programmpunkt aussuchen, der mit ihrem Namen in Verbindung gebracht wird. So sind das traditionell bei Tyroller die "Schlossbergmusikanten", bei der Stadt der Seniorennachmittag oder bei der LAUSITZER RUNDSCHAU das Entenrennen. Dafür ließen sich noch viele Beispiele nennen, wie dem Programm zu entnehmen ist. Unkompliziert ist auch die Zusammenarbeit mit der Sparkasse Elbe-Elster, die sich in diesem Jahr die Auftritte von "Meilenstein" und "RadioNation" ausgesucht hat. Es gibt ebenso Privatpersonen, die für das Tierparkfest spenden. Das sind vor allem Ältere, aber nicht viele. Nicht zuletzt trägt der Entenverkauf zur Festfinanzierung bei.

Kommen wir zum Programm. Ist es schwierig, jedes Jahr so ein umfangreiches Fest auf die Beine zu stellen?
Karin Jage: Eigentlich nicht. Viele Punkte wiederholen sich jährlich, weil die Leute es so möchten. Ich denke da an den Auftakt mit Seniorennachmittag, Fackelumzug, Hexe, Feuerwerk, an den Country-Frühschoppen, das Entenrennen, den Gaudi-Volleyball, den Sponsorenfrühschoppen oder den Tierparkrundgang. Um die anderen Punkte kümmern wir uns immer bereits ab September. Natürlich müssen wir im finanziellen Rahmen bleiben, aber die Bands zum Beispiel kommen gern nach Herzberg.

Matthias Rentke: Ich habe jetzt schon eine Band, die im nächsten Jahr unbedingt dabei sein wird, weil wir sie diesmal vertrösten mussten.

Haben Sie für die kommenden Tage Programmpunkte, die sie besonders hervorheben möchten?
Karin Jage: Nein, wir finden alle Programmpunkte super. Jeder hat sein Publikum, von der Hundedressur bis zum Stargast. Besonders bedanken möchten wir uns aber vielleicht doch beim Herzberger Kunstkreis. Der hat wieder ein neues Märchen nur für das Fest einstudiert. Die Laienspieler machen das nur für uns und das auch noch kostenlos.

Wenn Sie außer annehmbarem Wetter und unfallfreien Tagen noch einen Wunsch hätten für das Tierparkfest, welcher wäre das?
Matthias Rentke: Dass die Anwohner in Grochwitz ihre Fahrzeuge bitte im Hof parken und dass nicht wieder jede Menge Einfahrgenehmigungen geholt oder verliehen werden. Wenn überall Autos rumstehen, können wir nicht für Ordnung und Sicherheit sorgen.

Mit Karin Jage und Matthias Rentke sprach Birgit Rudow.