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| 18:02 Uhr

Sanierungsarbeiten
Klassen und Flure werden „leiser“

Herzberg. Herzberger Elsterlandgrundschule erhält bis April 2020 umfassenden Schallschutz. Von Birgit Rudow

Geht es um Baumaßnahmen an der Elsterlandgrundschule in Herzberg, ist vorrangig von dem geplanten Anbau an die Schule die Rede. Doch bevor der startet, stehen den Mädchen und Jungen sowie den Lehrkräften erstmal noch jede Menge Arbeiten im Schulgebäude bevor. Der Herzberger Hauptausschuss hat in dieser Woche Bauleistungen für Schallschutzmaßnahmen und für Elektroinstallationsarbeiten an der Schule vergeben.

Die Schule ist zwar schön und hell, aber in dem Gebäude ist es auch richtig laut. Deshalb sollen Wände und Decken in allen Klassenräumen, Horträumen und in den Fluren mit Schallschutz ausgestattet werden. Die Arbeiten wird eine Gräfendorfer Firma ausführen. Sie sollen am 4. Oktober starten, wenn die Herbstferien beginnen. Etage für Etage wird der Schallschutz angebracht. Im April kommenden Jahres soll alles fertig sein. Das bedeutet nicht unerhebliche Bauarbeiten bei laufendem Schulbetrieb, die auch Schmutz und Krach verursachen. Da ist es gut, dass sich derzeit nur die Klassen 1 bis 3 im Schulhaus befinden, da die Klassen 4 bis 6 wegen des bevorstehenden Schulanbaus bereits im Haus II des ehemaligen Gymnasiums unterrichtet werden. Es bestehen also Möglichkeiten, in der Elsterlandgrundschule mit den Klassen desöfteren umzuziehen sowie die Räume aus- und wieder einzuräumen. Finanziert werden die Schallschutzmaßnahmen aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz des Bundes für die energetische Sanierung von Einrichtungen. 242 000 Euro Fördermittel stehen dafür zur Verfügung. Etwa 26 000 Euro muss die Stadt als Schulträger selbst beisteuern.

Im Rahmen der energetischen Sanierung soll die Beleuchtungsanlage der Schule mit LED-Leuchten ausgestattet werden. Dafür wurde der Auftrag an eine Firma aus Lauchhammer vergeben. Es stehen etwa 117 000 Euro Fördermittel bereit. Der Eigenanteil der Stadt Herzberg liegt bei rund 13 000 Euro.

Die jetzt anstehenden Arbeiten tangieren nicht den künftigen Anbau. Es muss nichts wieder abgerissen werden, bekräftigt Stadtplanerin Janett Lehmann.