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| 13:13 Uhr

Stadtfinanzen
Herzberg nutzt externe Hilfe für die Jahresabschlüsse

Herzberg. Unternehmensberaterin aus Potsdam steht der Verwaltung zur Seite. Herzberg braucht Gewissheit über finanzielle Lage.

Von Birgit Rudow

Einstimmig hat die Herzberger Stadtverordnetenversammlung auf ihrer Sondersitzung am Donnerstagabend beschlossen, externe Beratungsleistungen für die Erarbeitung der Jahresabschlüsse für die Haushalte der Jahre 2010 bis 2013 zu vergeben. Dafür werden im Haushaltsjahr 2018 insgesamt 23 000 Euro veranschlagt. Die Potsdamer Unternehmensberaterin Heike Saparautzki wird die Stadt bei der Erstellung der Jahresabschlüsse unterstützen.

Bis zum 30. Juni sollen die Abschlüsse 2010 bis 2012 erarbeitet sein, der Jahresabschluss für 2013 bis Ende 2018. Die Beurteilung der finanziellen Leistungsfähigkeit der Stadt zum 31.12.2013 durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg entscheidet die Frage, ob und in welcher Höhe Herzberg für eine anteilige Teilentlastung des HWAZ von fast 4 Millionen Euro einstehen muss.

Die Erarbeitung der Jahresabschlüsse sei Schwerpunkt der Arbeit in den kommenden Monaten, um wieder handlungsfähig zu werden und die tatsächliche Finanzkraft der Stadt festzustellen, so Bürgermeister Karsten Eule-Prütz (parteilos). Dazu habe man in Zusammenarbeit mit dem Rechnungsprüfungsamt des Kreises ein Konzept erstellt. Das Amt hat auch das Vergabeverfahren für die externe Beratung begleitet. Wie Kämmerer Mathias Krüger erläuterte, wolle man mögliche Vereinfachungsverfahren nutzen.

Zu Beginn der Beratung hat die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Kornelia Graßmann Bürgermeister Karsten Eule-Prütz die Ernennungsurkunde für sein neues Amt überreicht. Sie wünschte ihm im Namen aller Abgeordneten „alles erdenklich Gute, ein glückliches Händchen und einen langen Geduldsfaden“.