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| 01:46 Uhr

Herzberg hofft auf Teilentschuldung

Herzberg. Der Herzberger Wasser- und Abwasserzweckverband (HWAZ) hat berechtigte Hoffnung, ab 2013 Mittel zur Teilentschuldung aus dem Schuldenmanagementfonds des Landes zu erhalten. Darüber informierte Verbandsvorsteher Mario Kestin die Verbandsversammlung am Montag. ru



Im Sommer hatten sich der Verbandsvorsteher und die Bürgermeister der Städte Herzberg, Uebigau-Wahrenbrück und Schönewalde sowie Vertreter aus dem Amt Schlieben in einem Brief an das Land gewandt und sich darüber beschwert, dass zum Beispiel Elsterwerda wiederholt Geld aus dem Fond erhalten habe, den Herzbergern diese Hilfe bisher aber versagt wurde, obwohl sie schon 2009 Aufnahme in den Fonds gefunden hatten. Das Land habe in einem Antwortschreiben zugesichert, dass es nicht die Absicht habe, den HWAZ aus dem Managementfonds zu streichen, so Kestin am Montag. Es sehe die Liquidität des Herzberger Verbandes aber bis 2012 als gesichert. Vor 2013 würden die Herzberger also keine Teilentschuldung bekommen. Es sei denn, es würden kurzfristig Liquiditätsprobleme auftreten.

Der Verband halte wegen der Kredite aus den 90er Jahren seine Zahlungsfähigkeit stets am Rande der Liquidität aufrecht, unterstrich der Verbandsvorsteher. "Wir brauchen den Abbau von Verbindlichkeiten und hoffen auf den Schuldenmanagementfonds", sagte Kestin.