Zwar könnte sich die Stadt noch ein Jahr mit der Einführung der Doppik Zeit lassen, "aber wird sind mit den Vorbereitungen soweit fortgeschritten, dass wir bereits 2010 beginnen", sagt Bürgermeister Michael Oecknigk.Die Stadtverordnetenversammlung hatte Anfang des Jahres die Produktkonten festgelegt und beschlossen. Derzeit wird an der Erfassung des Kommunalvermögens gearbeitet. Fast abgeschlossen ist die Erfassung von Grund und Boden. Zum Teil fertiggestellt ist die Erfassung von Gebäuden und baulichen Anlagen. In Zusammenarbeit mit dem Herzberger Ingenieur-Vermessungsbüro Münster, Erle, Graf werden jetzt Objekte der Infrastruktur wie das Straßennetz, Plätze und Brücken aufgelistet. Es folgt noch die Erfassung des beweglichen Anlagevermögens der Stadt. Dazu gehören die Feuerwehren in den Ortsteilen, die Gemeindehäuser, der Fuhrpark, der Bauhof, der Sportplatz, das Schwimmbad, der Botanische Garten oder das Tiergehege. Die Städtischen Kindergärten sind bereits erfasst.Wie die Mitarbeiterin der Herzberger Kämmerei, Elke Köslin, informiert, ist die Ausarbeitung des Kontenplanes bis auf einige Feinheiten abgeschlossen. Jetzt müssen die Daten in das Doppik-Programm übertragen werden. In der Herzberger Kämmerei ist man derzeit auch damit beschäftigt, den Kassenabschluss 2009 vorzubereiten und Abstimmungen mit Banken zu treffen, um einen reibungslosen Übergang von der kameralistischen zur doppischen Haushaltsführung zu gewährleisten. ru