In dieser Woche wird in der Stadt Herzberg die parlamentarische Arbeit wieder aufgenommen. Doch wie sollen die Sitzungen der Ausschüsse und der Stadtverordnetenversammlung unter den derzeitigen Pandemiebedingungen abgehalten werden?

Bildungsausschuss ist öffentlich

Am Donnerstag (21. Januar) kommt in der Warmbierhalle in Züllsdorf der Ausschuss für Bildung und Kultur sowie Sport und Soziales zusammen. Er soll in üblicher Form öffentlich stattfinden. Der Ausschuss befasst sich unter anderem mit der Kinder- und Jugendarbeit, dem Qualitätsmanagement in den Kitas und im Hort, einem Neugeborenenempfang, dem Stand der Kitasoftware mit Elternportal, dem Veranstaltungskalender und der Stadtinformation. Die Halle sei groß genug, um ausreichend Abstand zu halten und es würden nicht viele Gäste erwartet, so Bürgermeister Karsten Eule-Prütz.

Windkraftanlage auf Tagesordnung

Anders sieht das aus bei der Sitzung des Bau-, Wirtschafts- und Umweltausschusses am 26. Januar und bei der Stadtverordnetenversammlung am 18. Februar. In beiden Gremien geht es unter anderem um den Antrag auf Errichtung und Betrieb einer WEA Typ 138 in der Gemarkung Gräfendorf. Laut Beschlussvorlage der Stadt soll von weiteren rechtlichen Schritten gegen den Bau der Anlage abgesehen und der entsprechende Beschluss aus dem Jahr 2017 aufgehoben werden. Zu den Sitzungen werden berechtigter Weise zahlreiche Gäste vor allem aus Gräfendorf erwartet, so der Bürgermeister. Möglicherweise zu viel. Um den Corona-Bedingungen gerecht zu werden, werden nach jetzigem Stand sowohl der Bauausschuss als auch die SVV ohne Öffentlichkeit stattfinden. Sie sollen aber per Livestream zu verfolgen sein, in den sich Interessierte einloggen können, so Karsten Eule-Prütz.