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Herold Quick "regiert" in Falkenberg weiter

Bürgermeister Herold Quick bleibt im Amt. Noch Sonntagabend fanden sich viele Gratulanten ein, darunter auch sein Amtskollege aus Uebigau-Wahrenbrück, Andreas Claus (r.).
Bürgermeister Herold Quick bleibt im Amt. Noch Sonntagabend fanden sich viele Gratulanten ein, darunter auch sein Amtskollege aus Uebigau-Wahrenbrück, Andreas Claus (r.). FOTO: sk
Falkenberg. In Falkenberg haben sich 82,5 Prozent der Wähler hinter den Amtsinhaber Herold Quick gestellt. Der hatte sich in Falkenberg als Einziger um das Bürgermeisteramt in der nächsten Legislaturperiode beworben. Sylvia Kunze

Das vorläufige Wahlergebnis sieht wie folgt aus: Von den 5604 Wahlberechtigten haben 3924 ihre Kreuze gesetzt. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 70 Prozent. 3238 Stimmen votierten mit einem "Ja", 647 mit "Nein". 39 Wahlscheine wurden für ungültig erklärt.

Noch vor dem Wahltag hatte er gesagt, sich über jedes Prozent über 50 zu freuen. Quick hatte dabei nicht bewusst tiefgestapelt. Vielmehr weiß er um so manche unpopuläre Entscheidung, die in den vergangenen Jahren getroffen werden musste, um den Stadthaushalt gesunden zu lassen und um an Landeszuschüsse zu kommen, um weiter investieren zu können.

Und nun dieses Ergebnis. "Scheinbar war nicht alles verkehrt, was wir angepackt haben", sagte er deshalb zu den Abgeordneten, die sich am Sonntagabend nach dem Schließen der Wahllokale im Rehfelder "Hufschlag" eingefunden hatten, um gemeinsam mit ihm, seinen Familienangehörigen und Freunden den Wahlausgang zu verfolgen. Die Freude über das Ergebnis war Quick dabei ins Gesicht geschrieben. "Ich freue mich riesig", sagte er nach Bekanntwerden des vorläufigen Wahlergebnisses.

Besonderen Zuspruch erhielt Quick in den Wahllokalen der "Außenbezirke" Falkenbergs und in Schmerkendorf. Weniger gutes Abschneiden muss er in der Innenstadt, in Beyern, Kölsa und seinem Heimatort Rehfeld hinnehmen.