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Falkenberg
Haushaltsklausur in Falkenberg stellt Weichen für Finanzplan 2018/2019

Falkenberg. Finanzplan für 2018 und 2019 nimmt Form an.

In der Vorwoche hat es die große Haushaltsklausur in Falkenberg gegeben. In einer ersten Runde wurde mit den Amtsleiterinnen und dem Bürgermeister beraten, in einer zweiten Runde kamen dann noch der Stadtverordnetenvorsteher, die Fraktionsvorsitzenden und Ortsvorsteher dazu. Es ging dabei um die beiden Haushaltsjahre 2018 und 2019.

Alle Wünsche zu berücksichtigen, hieße einen unausgeglichenen Ergebnishaushalt vorzulegen, verdeutlicht Kämmerin Marion Casper. Das hätte aber auch gleichzeitig bedeutet, die lange Liste der Investitionen zu kürzen. Sie ist deshalb froh, dass man eine Einigung erzielen und einige Aufwendungen reduzieren bzw. Erträge anhand der Vorjahresergebnisse erhöhen konnte. „Wir hoffen, dass die prognostizierte weitere Verbesserung der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung sich auch auf unsere Gemeindeebene niederschlägt. Wir gleichen nunmehr nicht nur unseren Ergebnishaushalt aus, sondern werden in der Stadtverordnetenversammlung am 14. Dezember einen Doppelhaushalt 2018/19 mit Überschuss einbringen“, berichtet die Finanzchefin der Stadt.

Die daraus resultierenden Mittel sollen für eine lange Liste von Investitionen eingesetzt werden. „Wir gehen von einem Volumen von etwa 2,4 Millionen Euro in 2018 und 3 Millionen Euro in 2019 aus“, so Marion Casper weiter. Schwerpunkt sei und bleibe der Bereich Kindertagesstätten, Schule und Ludwig-Jahn-Sportkomplex. „Es ist eine tolle Situation, dass der Bund und das Land aus verschiedenen Förderprogrammen insbesondere für diese Bereiche Geld zur Verfügung stellt und wir dadurch unsere Gebäude sanieren und fit für die folgenden Jahrzehnte machen können“, freut sich die Kämmerin.

Sie schätzt ein, dass die Klausur „eine sehr konstruktive Beratung“ war, „die neue Ideen, Hinweise und Ergänzungen für ,meinen’ Gesamthaushalt hervorbrachten. Ich bin froh, dass wir diese Runde haben. Mit dieser Vorarbeit lässt sich ein Doppelhaushalt 2018/19 gut vorlegen.“