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| 01:27 Uhr

Haushaltsdiskussion zu Herzberger Ortsteilen

Herzberg. Das neue Bürgerhaus, die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes am Westbahnhof, das Jubiläum 825 Jahre Herzberg – die großen „Brocken“ der Herzberger Vorhaben im Jahr 2009 standen im Mittelpunkt der Haushaltsdiskussion in den vergangenen Wochen. Doch wie sieht es in den Ortsteilen aus? Nicht überall bedarf es großer Maßnahmen. Doch „Kleinigkeiten“ stehen in fast jedem Orts- und Stadtteil an. Von Birgit Rudow

Eines der wichtigsten Vorhaben in den Ortseilen ist die Fortführung des Gehwegbaus in Züllsdorf. Dafür stehen im Haushalt rund 400 000 Euro zur Verfügung. Außerdem erhält der Ort noch Mittel für einige Ausrüstungen in der Kita. Mit dem Sportverein wird ein Vertrag über Zuschüsse für die Sporthalle geschlossen. Die Halle in Züllsdorf ist die einzige, an der keine Schule „hängt“. Die Zuschüsse sind zur Deckung der Betriebskosten, nicht für den Sportbetrieb des Vereins.

In Fermerswalde soll der Innenausbau des Feuerwehrgerätehauses fortgesetzt werden. Vorgesehen sind auch eine neue Schautafel und die neue Bestuhlung der Feierhalle. Die Wärmedämmung am Gemeindehaus steht in Friedersdorf an.

In Löhsten soll in diesem Jahr der Außenanstrich des Containers auf dem Sportplatz erfolgen. Außerdem wird ein neuer Rasenmäher angeschafft. Auch in Osteroda kann man bald leichter Rasen mähen. Für den Ortsteil ist der Kauf eines Rasentraktors in Aussicht gestellt. Außerdem soll das Feuergebäude im Ort einen Wasser- und Schmutzwasseranschluss erhalten.

Bescheiden fallen die Investitionen in diesem Jahr in Rahnisdorf und Mahdel aus. Für Mahdel sind keine Maßnahmen geplant. In Rahnisdorf werden kleinere Unterhaltungsmaßnahmen am Gemeindehaus vorgenommen. Die Reparatur der Regenrinne, die im vergangenen Jahr nicht erfolgte, muss jetzt „abgearbeitet“ werden. Neue Tische und Stühle für das Gemeindehaus wünschen sich die Bürger in Arnsnesta. Auch der Zaun am Sportplatz hat Reparaturen nötig.

In Borken soll das Mehrzweckgebäude fertiggestellt werden. Dafür stehen 25 000 Euro bereit. In Friedrichsluga wird für 10 000 Euro das Feuerwehrgerätehaus umgebaut.

In Buckau hatte man darauf gehofft, dass das Denkmal saniert wird. Doch in diesem Jahr ist erst einmal das Denkmal in Grochwitz dran. Bei der Stadt will man mit dem Buckauer Denkmal warten, bis der Kreis die Straße im Ort saniert. In dem Zusammenhang wird die Stadt die Gehwege bauen und sich dann auch das Denkmal vornehmen.

Mit den Vorhaben 2009 reifen in den Ortsteilen noch nicht alle Träume. Die Löhstener zum Beispiel haben Reparaturbedarf an der Friedhofsmauer angemeldet. In Buckau werden dringend Sanitäranlagen am Feuerwehrhaus eingefordert.

Für die Unterstützung des kulturellen und sportlichen Lebens sowie für die Senioren stellt die Stadt jedem Ortsteil wieder eine feste Summe zur Verfügung. Für besondere Jubiläen gibt es einen Zuschlag. Werden Materialien für kleinere Schönheitsarbeiten benötigt, wie zum Beispiel Farben, ließe sich das mit der Stadtverwaltung auf dem kurzen und unbürokratischen Weg regeln, hat die Kämmerei versprochen.