ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 16:46 Uhr

Gute Perspektive spornt an

Die Zeugnisse liegen vor ihnen auf dem Tisch, eine gute berufliche Zukunft haben alle vier in Sicht: Cindy Scholsching, Henrik Kutzsch, Anett Gabriel und Kevin Schmidt. Die jungen Frauen und Männer haben im Uebigauer Uesa-Unternehmen gelernt und haben dort dank toller Unterstützung ihren Platz gefunden.
Die Zeugnisse liegen vor ihnen auf dem Tisch, eine gute berufliche Zukunft haben alle vier in Sicht: Cindy Scholsching, Henrik Kutzsch, Anett Gabriel und Kevin Schmidt. Die jungen Frauen und Männer haben im Uebigauer Uesa-Unternehmen gelernt und haben dort dank toller Unterstützung ihren Platz gefunden. FOTO: sk
Uebigau. Vier Uesa-Lehrlinge haben ihre Lehre beendet und finden ihren Platz im Unternehmen. Zwei von ihnen sind vorzeitig fertig geworden und hängen eine neue Qualifikation gleich noch dran. Sylvia Kunze

Zeugnisausgaben sind ein besonderer Moment im Leben von Lernenden - egal welchen Alters. Und noch bedeutsamer werden sie, wenn sie das Ende einer Lernzeit markieren. Am Donnerstagabend hat das vier junge Menschen betroffen, die ihre Ausbildung bei der Uebigauer Uesa GmbH bzw. bei deren Tochterfirma, der Uemet GmbH, beendeten. Cindy Scholsching, Anett Gabriel, Henrik Kutzsch und Kevin Schmidt sind frischgebackene Facharbeiter. Sie halten alle ihre Abschlusszeugnisse in der Hand. Jeder Einzelne von ihnen hat Grund, auf das Erreichte stolz zu sein.

Da sind zum Beispiel die jungen Männer, die beide ihre Lehre vorzeitig beendet haben. Kevin Schmidt, der aus Elsterwerda kommt und mit einem Durchschnitt von 1,1 einen super Abschluss hinlegt, gibt unumwunden zu, dass er immer weiter will, sich mit dem erreichten Wissensstand noch lange nicht zufriedengeben will. Ab Oktober geht es für ihn deshalb mit einem Studium in Bautzen weiter. "Du hast mich mit Deinen vielen Fragen manchmal ganz schön gefordert", gesteht Jens Jäger, Ausbildungsleiter bei der Uesa, ihmgegenüber bei der Zeugnisübergabe ein und setzt gleich noch anerkennend nach: "Und Du stehst immer voll hinter dem Unternehmen. Das ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich."

Schmidt gibt dieses Lob postwendend zurück: "Es steht aber auch nicht jedes Unternehmen so hinter seinen Azubis." Übereinstimmend berichten die vier Jungfacharbeiter, wie jedem Einzelnen von ihnen in verschiedenen Situationen geholfen wurde. Cindy Scholsching, die den Ausbildungsbetrieb zwischendurch gewechselt hat, musste sich beispielsweise in kürzester Zeit in das laufende Lehrjahr einarbeiten. Anett Gabriel hatte anderweitig erst einmal zu "kämpfen". "Ich bin nicht so, wie ich aussehe. Davon musste ich erst einmal alle überzeugen", sagt die mit Piercings und Tattoos verzierte junge Frau, die sich erst einmal in den Bereich der Elektrotechnik hineinfinden musste. "Aber da hat mich jeder unterstützt. Vom Ausbildungsleiter über den Lehrmeister bis zum Facharbeiter. Jetzt kann ich sagen, ich bin angekommen."

Die anderen drei Ex-Azubis nicken. Jeder von ihnen hat längst einen Arbeitsplatz im Unternehmen gefunden. Henrik Kutzsch sitzt schon als Prüfer an einer wichtigen Firmenposition und wird in der jetzt beginnenden Urlaubszeit schon seinen Mann stehen müssen. Er fühlt sich gut darauf vorbereitet und will wie Kevin Schmidt auch noch weiter die Schulbank drücken. Für ihn steht eine Meisterausbildung an. Dass sie es nicht schaffen könnten, steht für die jungen Männer außer Frage. "Die Uesa GmbH ist ein sehr familiär und sozial geprägtes Unternehmen, in der auch schon ein Azubi was zählt. Die Lehrwerkstatt ist bestens ausgestattet. In Sachen Ausbildung erhält man jedwede Unterstützung", berichtet Kevin Schmidt.

Dass sich daran nichts ändern wird, das bekräftigen sowohl Dr. Jörg Nagel und Michael Hoffmann von der Geschäftsführung, als auch Petra Schäfer als Personalchefin und Jens Jäger als Ausbildungsleiter.

Zum Thema:
Seit Bestehen der Uesa GmbH sind 147 Lehrlinge ausgebildet worden: 7 im kaufmännischen Bereich, 132 im elektrotechnischen Bereich und 8 als BA-Studenten. Hinzu kommen noch die Lehrlinge der Tochterfirma Uemet: 13 insgesamt, davon 9 als Industriemechaniker und 4 im kaufmännischen Bereich.Im September werden nach aktuellem Stand 7 weitere junge Menschen ihren beruflichen Werdegang im Unternehmen beginnen: 1 Industriemechaniker, 5 Elektroniker und 1 dualer Studiengang (erstmals im Angebot).