Am 1. April soll am neuen Standort des Herzberger Gymnasiums in der Anhalter Straße der Grundstein für die neue Aula gelegt werden. Darüber hat der Vorsitzende des Herzberger Bauausschusses und Mitglied des Bau-, Wirtschafts- und Umweltausschuss des Kreistages Gerd Rothaug (Ländliche Wählergruppe) die Abgeordneten des städtischen Bauausschusses informiert. Rothaug lobte das Engagement des Landkreises für die Kreisstadt.

Mehrere Projekte am Start

Die Aula für das Gymnasium würde 2,6 Millionen Euro kosten. Ursprünglich war man von etwa einer Million Euro ausgegangen, sagte er. Der Umbau des Hauses I des ehemaligen Gymnasiums sei in vollem Gange. Der Sportplatz der Oberschule „Johannes Clajus“, deren Träger der Landkreis ist, soll erneuert und wegen der Hochwassergefahr komplett um 80 Zentimeter angehoben werden. Die dafür veranschlagten Kosten liegen etwa bei 900 000 Euro. Im ehemaligen Gebäude des Elsternahverkehrs in der Osterodaer Straße will der Kreis eine Katastrophenschutzzentrum errichten.

Herzberger nicht unzufrieden

„Für das vergangene und in diesem Jahr fließen etwa 8 Millionen Euro nach Herzberg. Rechnen wir den neuen Busplatz, der demnächst gebaut werden soll, dazu, sind es 10 Millionen Euro. Und wenn man auch die 4,4 Millionen Euro-Investition der Stadt für den Anbau an der Elsterlandgrundschule betrachtet, dürften die Herzberger nicht unzufrieden sein“, so Rothaug.