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Grundstein in Herzberg gelegt

Grundsteinlegung in Herzberg: Sparkassenvorstand Frank Prescher, Christian Heinrich-Jaschinski, Onno Folkerts, OEG-Geschäftsführer Marcus Kockel und Vorstand Jürgen Riecke (v.l.)
Grundsteinlegung in Herzberg: Sparkassenvorstand Frank Prescher, Christian Heinrich-Jaschinski, Onno Folkerts, OEG-Geschäftsführer Marcus Kockel und Vorstand Jürgen Riecke (v.l.) FOTO: ru
Herzberg. Am gestrigen Dienstag wurde in Herzberg der Grundstein gelegt für das neue Wohn- und Geschäftshaus am Markt 6/7. Die Sparkassen-Objektentwicklungsgesellschaft mbH ist der Bauträger. Birgit Rudow

Die Planung hat das Architektenbüro Angelis & Partner in Herzberg übernommen.

Die unschöne Ecke Markt/Schliebener Straße war vielen Herzbergern schon lange ein Dorn im Auge. Die Stadtverwaltung hatte mehrmals versucht, dafür eine Lösung zu finden. Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Oecknigk (CDU) habe die Sparkasse dann vor einigen Jahren die Idee zu dem Bauvorhaben entwickelt, so Sparkassenvorstand Jürgen Riecke bei der Grundsteinlegung. Die Sparkasse stehe dabei nicht in Konkurrenz zu privaten Investoren, Wohnungsbaugesellschaften oder Wohnungsgenossenschaften. Sie kümmere sich um Projekte, für die es keine weiteren Interessenten gibt, hob er hervor. Der Verwaltungsrat der Sparkasse ist der Idee gefolgt. Verwaltungsratschef Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU) betonte, dass mit der Objektentwicklungsgesellschaft in Finsterwalde schon einiges erreicht wurde, und dass das Wohn- und Geschäftshaus am Markt auch Herzberg aufwerten würde.

Details zum Bau benannte Planer Onno Folkerts. Das Gebäude werde modern und zeitgemäß, sagt er. Im Erdgeschoss würden für Gewerbe oder Praxen 220 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Oben sollen auf zwei Ebenen vier Wohnungen entstehen mit einer Wohnfläche von 110 bis 140 Quadratmetern. Sie werden direkt mit dem Aufzug erreichbar sein. Beheizt wird das Gebäude mit Erdwärme. An das System wird auch die Schliebener Straße 1 angeschlossen. Das Gebäude hat die Sparkasse erworben, um die innere Erschließung des Komplexes zu sichern und keine weitere Zufahrt zu benötigen. Die Kosten für den Neubau werden mit 1,9 Millionen Euro beziffert. Jürgen Riecke sprach von einem Bau in sehr hoher Qualität.

2016 wurde der Bauantrag für das Projekt gestellt, der im Mai 2017 genehmigt wurde. Am 19. Juni begannen die Abrissarbeiten.

Die in Zusammenhang mit dieser Baustelle und der gegenüberliegenden Baustelle am MVZ eingerichtete Einbahnstraßenregelung in der Innenstadt ist jetzt wieder aufgehoben. Die Schliebener- und die Rosa-Luxemburg-Straße sind wieder beidseitig befahrbar.