ihrer ganzen Pracht.
Im Advent ist die „Poinsettia“ - wie der Weihnachtsstern nach seinem Entdecker Joel Roberts Poinsett benannt wurde - die begehrteste Topfpflanze. So auch in der Gärtnerei Schulze in Stechau. „Seit Juni wachsen die Weihnachtssterne bei uns heran. Anfang November sind die ersten Pflanzen ausgewachsen“ , erklärt Silvia Schulze. Eigentlich sei das Rot gar keine Blüte. Vielmehr handelt es sich um die oberen Blätter, die sich je nach Sorte verfärben und dann mit der Leuchtkraft der Farbe die Insekten auf die Blüte am oberen Stangelende locken. Das allerdings nur in Mexiko, wo der Weihnachtsstern als Busch bis zu drei Meter hoch wächst und das gesamte Jahr über blüht. „Ein US-Botschafter brachte den Weihnachtsstern vor etwa 200 Jahren von Mexiko in die Staaten und seit 100 Jahren gibt es ihn in Europa“ , erzählte die Chefin den Besuchern. Und sie fuhr fort: „Unserer Gäste stellen Fragen zur Pflanzenpflege und auch zur Herkunft. Viele zeigen sich dann erstaunt, dass es die Sterne schon so lange gibt.“ Die Stechauer gehen mit der Zeit, bieten neben dem roten Stern, der etwa 75 Prozent ihrer Produktion ausmacht, auch spezielle Züchtungen wie Primero, Electric Fire oder Burgundy an. Aber auch Einfärbungen in Gelb, Rot und Blau gibt es.
Das Team der Gärtnerei hatte am Samstag und Sonntag alle Hände voll zu tun. Neben weihnachtlicher Dekoration gingen auch Alpenveilchen oder Rittersterne über den Ladentisch. Mit einer gedeckten Kaffeetafel im Weihnachtsstübchen und einem Basteltisch für die Kinder wollte sich die Stechauer Gärtnerei Schulze bei den Kunden bedanken.