| 02:40 Uhr

Großes Programm bei Investitionen in Herzberg

Die Brücke in der Palombinistraße soll saniert werden.
Die Brücke in der Palombinistraße soll saniert werden. FOTO: dmu1
Herzberg. Der Herzberger Haushalt für 2017 ist zwar noch nicht beschlossen. Für die Investitionen in diesem Jahr in der Kreisstadt gibt es aber klare Vorstellungen – vom Ergänzungsbau für die Elsterlandgrundschule bis zu Gehwegreparaturen in Wohngebieten. Birgit Rudow

Warum der Haushalt 2017 noch nicht steht, hat Bürgermeister Michael Oecknigk im RUNDSCHAU-Gespräch erläutert: Die Ergebnisse eines Treffens mit Landesbehörden im Dezember zu Fördermitteln müssen noch eingearbeitet werden (die RUNDSCHAU berichtete). Der Investitionsfahrplan für 2017 ist aber längst ausgelotet. Ein Schwerpunkt ist das neue Dach für die Elsterlandhalle für 260 000 Euro. 234 000 Euro Fördermittel stehen dafür zur Verfügung. Ins Auge gefasst ist auch der Erweiterungsbau für die Elsterlandgrundschule, für das sich die Stadt Fördermittel aus den Programmen Leader und "Kleine Städte" erhofft, so der Bürgermeister. Im Investitionsprogramm stehen auch der Ausbau der Apothekergasse, die Fertigstellung der Palombinistraße, der Pilgerhof zwischen Torgauer Straße und Magisterstraße, der Gehwegbau im Zuge der Kreisstraßensanierung in Buckau, die Erneuerung von Straßenbeleuchtung für 80 000 Euro und Restarbeiten in der Kita "Flax und Krümel" für 50 000 Euro. Fast alle diese Maßnahmen werden durch Fördermittel unterstützt.

Ein großes Projekt in der Innenstadt ist die Sanierung des Neumarktes für 450 000 Euro. Dafür, so Oecknigk, sind 360 000 Euro Städtebau-Fördermittel zugesagt. Für 420 000 Euro soll die Lapinebrücke saniert werden, und endlich soll auch der Straßenbau in Friedersdorf weitergehen. 192 000 Euro kostet die Revitalisierung der Brachfläche in der Karl-Liebknecht-Straße. Sie soll mit 173 000 Euro gefördert werden.

Neben den großen Vorhaben stehen weitere kleine Projekte im Investitionsplan. Dazu gehören die Deckensanierung in der Turnhalle Züllsdorf für 50 000 Euro, ein Lärmschutzgutachten für 25 000 Euro, Gehwegreparaturen für 75 000 Euro, Ausrüstungen für die Feuerwehr, Weidehütten für den Tierpark, Möbel für die Kita "Märchenland" oder Ausrüstungen für den Bauhof. Ins Auge gefasst ist auch ein neuer Busplatz im Bereich Falkenberger Straße/Anhalter Straße. "In der Summe ist das ein Riesenprogramm", so Michael Oecknigk zu den Herzberger Investitionsvorhaben 2017.