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Gleiche Straßennamen – Schlieben hat es gelöst

Horst Paulick aus Elsterwerda sieht ein Ungleichgewicht bei der Verteilung der Lesestandorte bei der Litera-Tour: Die Litera-Tour im Elbe-Elster-Land ist Geschichte. Es war die 20.

mittlerweile. Wir konnten uns also auf eine Jubiläumsreihe freuen. Aber war sie eigentlich jubiläumswert? Über insgesamt 21 öffentliche Veranstaltungen wurde informiert, in der Regel mit vielseitigen und interessanten Themen. Bei der Wahl der Orte jedoch kam man ins Staunen. Während in neun Fällen Herzberg und Uebigau als Veranstaltungsorte dienten, hatte es Elsterwerda gerade einmal geschafft, mit vertreten sein zu können. Warum eigentlich? Immerhin zählt die Elsterstadt mit den relativ großen Orten Hohenleipisch, Plessa und Prösen, Pardon - Röderland, zu den bevölkerungsreichsten Gegenden des gesamten EE-Kreises. Nun aber gab es zum wiederholten Male diese stiefmütterliche Behandlung.

Um nicht missverstanden zu werden, in Elsterwerda tut sich in kultureller Hinsicht auch sonst allerhand, ob immer richtig genutzt, sei dahingestellt. Kleine Galerie, Stadthaus, Bibliothek sowie Elsterschloss, neuerdings mit prächtig herausgeputztem Garten-/Gärtnerhaus, hätten sich doch förmlich angeboten zu derartigem Anlass. Zu Wort kam Elsterwerda wie geschrieben einmal bei der 20. - nicht mal mit echter Literatur, nein, mit einem allerdings von der Kennerwelt wertgeschätzten Island-Reisebericht.

Vielleicht wird ja in Elsterwerda so ordentlich diesbezüglich gearbeitet, dass das nicht unbedingt nochmals öffentlich darzustellen ist. Andererseits Herzberger Querelen, gleichwohl, ob in der Stadt oder bei den Stadtverordneten, aber das hatten wir in Elsterwerda auch schon und Büchervorstellungen, man liest es doch recht oft. Auch wie und dass man sich in Uebigau ungemein langweilte - dem Leser wurde alles haargenau vermittelt. Dass Finsterwalde inzwischen zur Kulturhauptstadt des Kreises geworden sei, man bekommt es mit beim täglichen Zeitunglesen. So sehr, dass man sogar schon bedauert, nicht davon profitieren zu können. Übrigens, der allseitigen und korrekten Darstellung kultureller Aktivitäten im gesamten EE-Gebiet gerecht werden können weder die der LR regelmäßig beigefügte Beilage noch der von der Kreisverwaltung herausgegebene Kreisanzeiger. Schade um Arbeit und Papier dafür!

"Es brodelt längst in unserem Land"

Dieter Jagel aus Doberlug-Kirchhain schreibt zum Beitrag vom 06./07. Februar unter der Überschrift "Licht an oder aus bei Demos?"

Die Sorgen und Ängste der Bürger werden immer noch von den Verantwortlichen als rechte Hirngespinste abgetan.

Da knipst ein Stadtchef nach Gutdünken am Rathaus das Licht an und aus, als wäre es sein Eigentum oder will er nur mit den Dompfaffen in Köln gleichziehen?

Vielleicht sind auch noch nicht die Bedenken der Bürger in der Amtsstube angekommen, angebliche Imageprobleme sind ja wichtiger als die Sorgen der Einwohner. Schau er mal dem Volk aufs Maul. 80 Prozent der Deutschen halten die derzeitige Politik für unglaubwürdig und unfähig, die riesige Flüchtlingswelle in den Griff zu bekommen. Multikultigeschwafel ist gescheitert. Die ungebremste Einwanderung, die überforderten Behörden, die verharmlosende und einseitige Berichterstattung entwickeln ein explosives Gemisch. Folgen dieser Politik sind Parallelgesellschaften, Slumbildung in den Großstädten, marodierende dreiste Verbrecherbanden.

Fragen Sie doch noch mal die Mitbürger, wer sich noch abends allein auf die Straße traut.

Fakt ist, der Staat ist nicht fähig, seine Bürger zu schützen. Diese Tatsachen treiben die Menschen auf die Straße, denn nur dort kann man sich Gehör verschaffen und das auch ohne Festbeleuchtung.

Aktueller denn je ist der Ausspruch von Carl Theodor Körner (1791 - 1813) "Es brodelt längst in unserem Land…!".

Gleiche Straßennamen - Schlieben hat es gelöst

Günter Lehmann aus Schlieben schreibt zum Thema "mehrfach gleiche Straßennamen in der Stadt Bad Liebenwerda und ihren 15 Ortsteilen":

In der RUNDSCHAU vom 7. März erschien auf Seite 11 von Redakteur Frank Claus der Artikel "Bad Liebenwerda auf dünnem Eis" zu oben genannter Thematik. Diese Thematik hatten wir im Amt Schlieben vor vielen Jahren auch. Als ehemaliger Stadtverordneter und Amtsausschussmitglied haben wir das Problem dadurch gelöst, dass wir die sehr gute Idee der damaligen Gemeindevertreter des Ortsteiles Wehrhain in die Tat umgesetzt haben: Die Dopplung "Lindenstraße" in Schlieben-Stadt und im Ortsteil Wehrhain wurde dadurch aufgehoben, dass die Lindenstraße in Wehrhain in "Wehrhainer Lindenstraße" umbenannt wurde. Damit hörten die Postirrläufer auf! Diese Methode, die gleichen Straßennahmen durch die Kombination mit der Ortsteilbezeichnung unterscheidbar zu machen, kann ich nur wärmstens jeder Volksvertretung empfehlen. Und wenn dann noch das Einwohnermeldeamt die Personalausweis- und Reisepassänderung für die Bürger kostenlos durchführt, sind alle zufrieden.