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| 02:42 Uhr

Glanzloser TSV jubelt nach Punkteteilung der Verfolger

Das Spitzenspiel zwischen der SpVgg Finsterwalde und dem VfB II hatte nur einen Sieger: Schlieben.
Das Spitzenspiel zwischen der SpVgg Finsterwalde und dem VfB II hatte nur einen Sieger: Schlieben. FOTO: cne1
Ohne Sieger ist das Spitzenspiel zwischen der SpVgg Finsterwalde und Hohenleipisch II geblieben. Der TSV Schlieben nutzte die Gelegenheit mit einem glanzlosen Sieg gegen Kolochau. Für den SVV richtet sich der Blick nach der Heimpleite gegen Lichterfeld wieder nach unten. Einen starken Heimspielauftakt hat der SV Lok Uebigau gefeiert. Empor musste dagegen einen Rückschlag im Kampf um die Kreisoberligaplätze einstecken. Der SVL verlor nach einer verschlafenen ersten Halbzeit gegen Sonnewalde. Der FC Schradenland teilte sich die Punkte mit Doberlug-Kirchhain. V. Oels Jens Zwanzig gti1 shr1 dfe1 prm1 R. Kauk

SpVgg Finsterwalde - VfB Hohenleipisch 1912 II 2:2 (0:1). Mit dem Anpfiff übernahmen die spielstarken Hohenleipischer die Initiative. Die SpVgg agierte nervös. In der 35. Minute sorgte Martin Voigtländer mit einem wuchtigen Schuss für die 0:1-Halbzeitführung. Nach Wiederanpfiff präsentierte sich eine offensivere Heimmannschaft. Nico Lauterbach brachte aus halbrechter Position einen Freistoß in den Strafraum, der von dem am langen Pfosten lauernden Stefan Smolka per Kopf zum umjubelten Ausgleich versenkt wurde. Nun waren die Blau-Weißen am Drücker, wurden aber einige Minuten später durch den zweiten VfB-Treffer nach einem Konter aus abseitsverdächtiger Position kalt erwischt. Die Gäste drängten nun auf die Vorentscheidung, konnten aber kein weiteres Tor erzielen. Zum Ende der Partie bäumten sich die Blau-Weißen noch einmal auf. Wieder war es ein Freistoß, der durch Smolka verlängert wurde und den der dahinter postierte Mario Heidrich zum 2:2-Endstand über die Torlinie schob.

Tore: 0:1 Martin Voigtländer (35.), 1:1 Stefan Smolka (53.), 1:2 Martin Voigtländer (58.), 2:2 Mario Heidrich (85.). SR: Marcel Domann (Senftenberg). Z: 180.

TSV 1878 Schlieben - SG Kolochau 74 1:0 (0:0). In der ersten halben Stunde gelang es den bemühten TSV-Kickern nicht, sich gute Chancen zu erspielen. Dies lag zum einen an der gut organisierten Gästedefensive, aber auch an fehlenden Ideen der Schwarz-Gelben. Auch in der zweiten Hälfte waren die Schliebener im Vorwärtsgang. Dennoch verzettelte man sich oft oder die Pässe kamen nicht an. In der 51. Minute aber erreichte ein langer Ball von Wiedemann den Kopf von Mathias Knuppe, der etwas glücklich zum Tor des Tages für den TSV einköpfte.

Tor: 1:0 Mathias Knuppe (51.). SR: Marco Richter (Martinskirchen). Z: 180.

FC Schradenland - SV Grün-Gelb Doberlug 2:2 (1:1). Doberlug übernahm in der ersten Viertelstunde das Spielgeschehen. Insbesondere im Abwehrverhalten zeigten sich riesige Löcher beim FC, der auf einige Stammspieler verzichten musste. So war es nicht verwunderlich, dass Grün-Gelb mit einem schnellen Konter durch Markus Unger (10.) in Führung ging. Danach bekam der FC die Gäste besser in den Griff. In der 32. Minute konnte René Lelewel einen Diagonalpass von rechts nur ins eigene Tor ablenken - 1:1. Nach der Pausenpredigt wurde das Spiel der favorisierten Gastgeber konstruktiver. Nach einer Stunde sorgte Daniel Baum mit einer sehenswerten Einzelleistung für das 2:1. Viele glaubten an die Spielentscheidung, doch weit gefehlt. Doberlug, in den Schlussminuten durch Gelb-Rot in Unterzahl, schaffte mit einem Konter durch Lehmann (83.) den 2:2-Endstand. Dabei konnte er ungehindert durch fünf Gegenspieler laufen und den Ball versenken.

Tore: 0:1 Markus Unger (10.), 1:1 Rene Lelewel (32./ ET), 2:1 Daniel Baum (60.), 2:2 Jens Lehmann (83.). SR: G. Werner (Finsterwalde). Z: 120.

SV Empor Mühlberg - SV Hertha Finsterwalde 1:2 (0:1). Das Spielgeschehen verlief meist in Richtung Empor-Gehäuse. Nach zwanzig Minuten lag die Kugel im Mühlberger Netz. Beim Schuss von Rijad Sejdini machte der SV-Keeper keine gute Figur. Erst in der 41. Minute kamen die Hausherren zu ihrer ersten Chance, allerdings fiel der Schuss von Jens Kruschinske in aussichtsreicher Position zu schwach aus. Da das Mühlberger Spiel viele Unzulänglichkeiten hatte, wurde die Formation nach der Pause geändert. Das zeigte Wirkung. Ab der 60. Minute folgten einige gute Möglichkeiten für Empor, da nun in der Hertha-Defensive Lücken auftraten. Dann folgten Szenen, wo zuerst das Fairplay mit Füßen getreten wurde und dann wieder ebenso bewiesen wurde. Die Mühlberger spielten zunächst den Ball ins Seitenaus, da ein Hertha-Akteur verletzt am Boden lag. Nach dem anschließenden Einwurf schlug die Hertha den Ball Richtung Empor-Gehäuse, wo allerdings Krüger den Ball aufnahm und über den Keeper zum 0:2 ins Tor hob. Nach dieser unfairen Aktion ließen die Herthaner Empors Marcus Beyer ohne einzugreifen vom Anstoß allein auf das Tor laufen, um den alten Abstand wieder herzustellen. Es blieb beim 1:2.

Tore: 0:1 Sejdini (20.), 0:2 Krüger (77.), 1:2 M. Beyer (78.). SR: Schönitz (Hohenleipisch). Z: 70.

SV Vorwärts Crinitz - SV Blau-Weiß 19 Lichterfeld 0:1 (0:0). Der SVV war deutlich überlegen, konnte jedoch keine Torgefahr erzielen. Immer wieder blieben die Crinitzer an der Abwehr der Blau-Weißen hängen. Auch in der zweiten Hälfte agierte Crinitz zu umständlich und fand gegen die vielbeinige Abwehr der Lichterfelder kein Mittel. Die Gäste, selbst nur auf Konter ausgerichtet, hatten bis dahin keine Torchancen zu verbuchen. Dies ändert sich in der 75. Minute. Patrick Schmidt wurde über die linke Seite im SVV-Strafraum in Szene gesetzt und konnte zur völligen Überraschung der 80 Zuschauer zur Führung für Lichterfeld verwandeln. Der SVV setzte nun zwar alles auf eine Karte, blieb aber ohne Torjubel.

Tor: 0:1 Patrick Schmidt (75.). SR: Benjamin Balke (Doberlug-Kirchhain). Z: 80.

SV Linde Schönewalde - SV Blau-Gelb Sonnewalde 0:2 (0:2). Blau-Gelb kam wiederholt gefährlich in den Linde-Strafraum, scheiterte aber in der Anfangsphase im Abschluss. Die beiden Tore in der 18. und 26. Minute waren schließlich Ausdruck der anfänglichen Sonnewalder Überlegenheit. Nach dem Seitenwechsel agierte die Linde-Elf wesentlich entschlossener und konnte die sich nur noch auf Konterangriffe setzenden Gäste mehrfach in Bedrängnis bringen. Scheiterte man nicht am Keeper, retteten jedoch Pfosten oder Latte. Es war ein Spiel, in dem der SVL wohl noch zwei Stunden hätte spielen können, ohne zu treffen.

Tore: 0:1 Fritzsche (18.), 1:2 Forberg (26.). SR: Peter Höhne (Falkenberg). Z: 52.

SV Lok Uebigau - SV Aufbau Oppelhain 3:1 (2:1). Nach einem Oppelhainer Lattentreffer (2.) übernahm der SV Lok das Kommando. In der 11. Minute verwertete Janischewsky einen Freistoß per Kopf zur Führung. Nach einer halben Stunde konnte sich Aufbau etwas befreien, doch fünf Minuten vor der Pause erzielte Uebigaus Schmid mit einem platzierten Linksschuss das 2:0. Gottfried konnte unmittelbar im Anschluss zwar auf 2:1 verkürzen, in Hälfte zwei hatte die Lok aber wieder leichte Vorteile, die sie in der 76. Minute mit der Entscheidung belohnte.

Tore: 1:0 D. Janischewsky (11.), 2:0 S. Schmid (39.), 2:1 C. Gottfried (41.), 3:1 F. Schulze (76.). SR: H. Bährisch (Bad Liebenwerda). Z: 75.

SV Wacker Reichenhain - DJK Finsterwalde 2:0 (0:0).

Tore: 1:0 Marcel Schöne (89.), 2:0 Stefan Lampe (90.). SR: André Hänßgen (Hirschfeld). Z: 59.