30 Prozent müssen die Kommunen selbst aufbringen (die RUNDSCHAU berichtete). Bis Mitte 2007 ist nun Zeit, die Konzepte umzusetzen und den Tourismus an Elster und Elbe attraktiv zu machen. Ursprünglich war das Projekt im Maßnahmenkatalog für die „Integrierte ländliche Entwicklung“ (ILE) zu finden. Allerdings hatte das Landesamt für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurneuordnung in Luckau gleich signalisiert, dass es in diesem Programm nicht förderfähig sei. Nun hat also die Investitionsbank des Landes Brandenburg das Geld gegeben.
Für den Raum Herzberg stellt sich die Frage, ob der Gewässertourismus vor den Türen der Kreisstadt halt machen soll.
Nein, macht der Geschäftsführer des Städtebundes Elbe-Elsteraue, Ulrich Hartenstein, deutlich. Herzberg gehört zwar dem Projekt „Elbe-Elster-Tours“ im Rahmen des Gewässertourismus-Konzeptes an, der Städteverbund Bad Liebenwerda, Falkenberg, Mühlberg und Uebigau-Wahrenbrück ist aber unter besonderen Vorzeichen entstanden. „Das heißt aber nicht, dass das Thema Gewässertourismus nicht auch für Herzberg und den gesamten Städtebund Elbe-Elsteraue Priorität besitzt. Es muss weiter geführt werden von Falkenberg bis in den Raum Sachsen-Anhalt. Die gesamte Region soll das Projekt tragen“ , so Hartenstein.
Dafür müssten verschiedene Fördermöglichkeiten angezweigt werden. „Nicht alle Maßnahmen passen in einen Topf“ , sagt der Geschäftsführer. Zu prüfen, was wie möglich ist, sei Aufgabe des Regionalmanagements.