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| 01:04 Uhr

Geprobt wird, bis die letzte Szene sitzt

Falkenberg.. Fast ein halbes Jahr ist es nun her, als die Schüler und Lehrer des Falkenberger Gymnasiums „Friedrich Stoy“ einige Szenen aus ihrem eigens entwickelten Musical „Das grüne Wunder“ vor einem voll besetzten Haus des Gastes präsentierten. Julia Powalla

Seitdem sind jedoch nicht nur viele Monate vergangenen, es kostete den ein oder anderen Mitwirkenden auch so einiges an Nerven. Woche für Woche wurde geprobt und an verschiedenen Stellen herumgebastelt, um die Szenen bis ins kleinste Detail zu perfektionieren.
Für manch einen ist die Zeit sicherlich viel zu schnell vergangen; hier fehlt noch dies, da stört noch jenes. Damit aber genau diese Stellen zur Premiere am Freitag sitzen, standen am vergangenen Freitag und Samstag Sonderproben auf dem Plan.
Doch ist es gar nicht so einfach, so viele Jungschauspieler unter einen Hut zu bekommen. Für die Chefregisseure Annika, Mandy und Jördis bedeutete dieses wilde Durcheinander und Gewusel oftmals Haare-raufen und schlaflose Nächte. Vor allem aber jetzt, wo der Premieretermin immer näher rückt, geht es nicht nur um die schauspielerische Leistung. Hinter den Kulissen muss alles sitzen, d.h. Techniker und Maskenbilder sind es hauptsächlich, von denen alles abhängt: Sitzt das Kostüm„ Stimmt das Licht“ Sind die Darsteller gut zu verstehen? - Alles Dinge, ohne die ein Musical gar nicht erst funktioniert!
Am schwersten war es für alle Mitwirkenden, die einzelnen Szenen zusammen zu basteln. Die Übergänge sollen unbedingt flüssig sein, und auf keinen Fall dürfen große Pausen entstehen. Doch das ist gar nicht so einfach, wenn sich jeder auf seinen Part konzentriert und vor Aufregung die ein oder andere Textpassage vergessen wird. Lustig mit anzusehen war die Szene, in der Christian Forche als kleiner Junge auf Knien über die Bühne schlürft, und leider nicht so schnell vorwärts kommt, wie es das Drehbuch verlangt.
Wiederholt beeindruckend war eine der Tanzeinlagen der jungen Mädels, die gekonnt ihre Hüften im Rhythmus schwingen. Bis zur Premiere gibt es auf jeden Fall noch eine Menge zu tun; doch wo ein Wille ist, da ist ja auch ein Weg.
Und wen die Proben schon neugierig auf das gesamte Bühnenwerk gemacht haben, der sollte sich diesen Freitag ab 19 Uhr freihalten, denn dann wird "Das grüne Wunder" im Falkenberger Haus des Gastes zu sehen sein. Wie schon im vergangenen Oktober wird auch zur Premiere kein Eintritt verlangt. Die fleißigen Schüler und Schülerinnen würden sich jedoch über kleine Spenden freuen, um für weitere Projekte notwendige Materialien kaufen zu können.