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Bündnis „Hand in Hand“
Geht Kita-Preis nach Falkenberg?

Falkenberg. Das Falkenberger Lokale Bündnis "Hand in Hand" steht auf der Liste der 15 Nominierten für den Deutschen Kita-Preis in der Kategorie "Lokales Bündnis für die frühe Bildung des Jahres". Der mit insgesamt 130 000 Euro dotierte Preis wird sowohl an die "Kita des Jahres" als auch erstmals an das "Lokales Bündnis für die frühe Bildung des Jahres" verliehen. Sylvia Kunze

Wenn die Preise am 3. Mai 2018 in Berlin vergeben werden, warten jeweils 25 000 Euro auf die Erstplatzierten. Zudem werden pro Kategorie vier Zweitplatzierte mit jeweils 10 000 Euro ausgezeichnet.

"Über 1400 Kitas und kommunale Bündnisse hatten sich von Mai bis Juli dieses Jahres um den Deutschen Kita-Preis beworben. Dabei war die Qualität der eingereichten Bewerbungen beeindruckend und die Auswahl fiel sehr schwer", heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung.

Und wie geht es nun weiter? Durch persönliche Interviews werden die 15 nominierten Bündnisse intensiver befragt. Sie sollen dabei zeigen, wie sie das Kind in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen stellen. Wie können Kinder und Eltern an der Arbeit des Bündnisses mitwirken? Wie entwickelt sich die Initiative weiter und lernt sie aus Fehlern und Erfahrungen? Und wie können alle Ressourcen im Sozialraum für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gebündelt werden? Dies sind weitere entscheidende Fragen im Auswahlprozess.

Aus der Gruppe der nominierten Bündnisse werden im November zehn Finalisten ausgewählt, die ab Ende dieses Jahres von Expertinnen und Experten besucht und vor Ort begutachtet werden. Wer von den Finalisten die fünf Auszeichnungen erhält, entscheidet anschließend eine unabhängige Jury - auch, ob das Bündnis "Hand in Hand" aus Falkenberg dann dabei ist und eine Einladung zur großen Preisübergabe im Mai erhält.

Die "Macher" des Bündnisses sind schon einmal erfreut, so weit gekommen zu sein und wollen alles daransetzen, weiter zu punkten. Die vielen Aktivitäten sprechen dabei hoffentlich für sich.