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Gastwirte in Elbe-Elster besprechen Fragen zum Mindestlohn

Herzberg. Die im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband noch immer nach Altkreisen organisierten Wirte des Elbe-Elster-Kreises haben sich unlängst in Herzberg zu einer gemeinsamen Beratung zusammengefunden. Wie Bodo Schmidt, Vorsitzender des Herzberger Verbandes und Organisator des Treffens, berichtet, ging es dabei hauptsächlich um juristische Beratung der Verbandsmitglieder. Sylvia Kunze

Dazu war ein Justiziar der Geschäftsstelle eingeladen worden, der Detailfragen klärte, die sich aus dem gesetzlich neu festgelegten Mindestlohn ergeben. "Hauptsächlich ging es den Anwesenden um die Arbeitszeitordnung und die Dokumentationspflicht und worauf insbesondere zu achten ist", berichtet Schmidt. Ein zweites Thema bei der Zusammenkunft war die Kennzeichnungspflicht der Zusatzstoffe und Allergene. "Wenn die komplett umgesetzt wird, bekommt der Gast Angst, überhaupt noch etwas zu essen", transportiert der Herzberger Gastwirt die Meinung von Berufskollegen. "Aber da die Pflicht besteht, sind wir in den Erfahrungsaustausch getreten, wie man es am besten machen kann, ohne den Gast zu verschrecken."

Alle Anwesenden seien froh gewesen, dass diese Runde zustande gekommen sei. "Wir werden das zukünftig auch wieder ein wenig mehr aktivieren", verspricht Bodo Schmidt.