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Fünf Linden in Arnsnesta an Fläche am Friedhof umgesetzt

Arnsnesta. Das Drama um die Bäume in Arnsnesta scheint endlich ein Ende zu haben. Vor einigen Tagen hat eine Spezialfirma fünf der im Oktober gepflanzten Linden an der frisch sanierten Straße umgesetzt. Ronald Ufer

Die Bäume standen nach Meinung einiger Anwohner viel zu dicht an den Wohngebäuden. Vor allem die Arnsnestaerin Helene Kuring hatte sich öffentlich gegen die zu dicht gepflanzten Bäume ausgesprochen. Außerdem zweifelte sie am Wurzelschutz. Mit einer Strauchbepflanzung wäre sie einverstanden, sagt sie. Auch gegen Bäume habe sie nichts, aber nicht so dicht am Wohngebäude. Doch anfangs schien kein Weg zu einer Umsetzung der Bäume zu führen.

Für den Straßenbau wurden in Arnsnesta viele Bäume gefällt. Ersatz, so die Meinung des Kreises als Straßenbaulastträger, heiße auch Ersatz und das seien wieder Bäume. Man habe sich absichtlich für kegelförmig, schmalkronig wachsende Linden entschieden, hieß es aus der unteren Naturschutzbehörde. Außerdem habe die Stadt Herzberg auch zur Baumbepflanzung ihr Einvernehmen gezeigt, so der Kreis. Das Planungsbüro argumentierte sogar mit einer geschützten Allee. Zwischen Stadt und Kreis gingen Schreiben hin und her. Es ging um Zuständigkeiten. Letztlich hat die Stadt entschieden, doch die "engsten" Bäume an eine Fläche am Friedhof umzusetzen.