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Fragebogenaktion als Grundlage

Falkenberg. Das Projekt "Leben und Wohnen im Alter", zu dem sich die Stadt unlängst bekannt hat, soll mit einer Fragebogenaktion starten. Mit einem Entwurf haben sich die Mitglieder des städtischen Sozialausschusses in ihrer zurückliegenden Sitzung bereits beschäftigt. Sylvia Kunze

Dieser ist ihnen von der Projektbegleiterin von der BTU Cottbus vorgelegt worden. Denn ein wichtiger Aspekt des eingeschlagenen Weges ist, dass er unter wissenschaftlicher Begleitung erfolgen soll.

Nach Auskunft der Falkenberger Sozialamtsleiterin Andrea Wagenmann sei man bemüht, die Fragebogenaktion nun so schnell wie möglich zu starten. Mit ihr soll im Wesentlichen ergründet werden, wie sich Falkenberger das Leben und Wohnen im Alter in ihrer Stadt vorstellen, welche Grundlagen dafür bereits gelegt sind und wo es gilt, in den nächsten Jahren nachzubessern oder Entwicklungen gar erst anzuschieben.

Erklärtes Ziel ist, die Fragebögen nicht einfach nur im Amtsblatt abzudrucken und auf Rückmeldungen zu warten, "die kommen erfahrungsgemäß nur sehr spärlich und ungenügend", weiß Andrea Wagenmann aus ähnlichen Aktionen zuvor, "sondern wir wollen aktiv auf die Menschen zugehen".

Das Auslegen solcher Fragebögen an öffentlich zugänglichen Stellen wird als ein Weg ins Auge gefasst. Aber vielmehr sollen der wöchentlich stattfindende Wochenmarkt in Falkenberg, Seniorentreffen, Vereinszusammenkünfte und andere Möglichkeiten, bei denen man ins Gespräch kommen kann, genutzt werden, um die Meinungen und Hinweise der Einwohner zu erfassen. Um derartigen Aufwand leisten zu können, soll unter anderem der Jugendbeirat mit einbezogen und aktiv werden. Auch über eine Zusammenarbeit mit Schülern des Beruflichen Gymnasiums werde nachgedacht, berichtet Andrea Wagenmann.

Zielstellung ist, bis die Fragebögen bis zum Herbst zu füllen und bis zum Jahresende auszuwerten.