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Firma Schlieper kommt zurück zu ihren Wurzeln

Ricarda (vorn) und Julia Schlieper bedankten sich bei der Eröffnung der Filiale bei ihren Partnern in der Region.
Ricarda (vorn) und Julia Schlieper bedankten sich bei der Eröffnung der Filiale bei ihren Partnern in der Region. FOTO: ru
Herzberg. Mit vielen Kunden, Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Freunden feierte die Schlieper für Landmaschinen GmbH am Freitag die Neueröffnung ihrer Filiale in Herzberg. Vor 56 Jahre ist das Unternehmen in Soest, der Partnerstadt von Herzberg, gegründet worden. Ronald Ufer

Nach der Wende hat es die John-Deere-Gebietsvertretung in Teilen Brandenburgs, Sachsens und Sachsen-Anhalts übernommen. Schon Anfang der 90er Jahre hatte das Unternehmen ein Lager und ein Büro in Herzberg, bevor der Firmensitz nach Sonnewalde verlegt wurde.

In Herzberg sei man zurück zu den Wurzeln gekommen, so Geschäftsführerin Julia Schlieper. Sie und ihre Cousine Ricarda stehen seit etwa einem Jahr als Geschäftsführerinnen an der Spitze des Unternehmens. In den Standort Herzberg in der Leipziger Straße hat Schlieper mehr als eine Million Euro investiert. Mit der Filialeröffnung wurde auch die neue 30 Meter lange und 15 Meter breite Werkstatthalle eingeweiht, die zwei Monate vorfristig fertiggestellt wurde. "Wir erfüllen in Herzberg alle Richtlinien für einen modernen John-Deere-Betriebspartnerstandort", sagte Julia Schlieper und dankte allen Partnern in der Region und vor allem den Mitarbeitern, deren Zahl noch steigen soll.

Für Landrat Christian Heinrich Jaschinski (CDU) steht die Firma Schlieper für Familientradition, Technik, Innovation und Frauenpower, sagte er. Herzbergs Bürgermeister Michael Oecknigk (CDU) sicherte dem Unternehmen die volle Unterstützung der Stadt zu. Nach der Schlüsselübergabe durch Bauplaner und Bauleiter Kersten Tucholke verbrachten die Gäste noch einige schöne Stunden bei der Einweihungsfeier. Samstag besuchten viele Herzberger die Firma zum Tag der offenen Tür.