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Finanzdilemma in Schlieben setzt sich in diesem Jahr fort

Schlieben. Amtskämmerin Cindy Wegner hat in der zurückliegenden Beratung des städtischen Finanz- und Bauausschusses eine erste Einschätzung zur diesjährigen Finanzsituation in Schlieben getroffen. Nach der schlechten Situation des Vorjahres, in dem man nicht über den Status einer vorläufigen Haushaltsführung hinauskam, deutet sich für 2014 nichts Besseres an. Sylvia Kunze

Das Finanzdilemma setzt sich stattdessen fort, kündigt die Kämmerin an. Sie befürchtet, dass die Kommunalaufsicht aufgrund des erneut unausgeglichenen Haushalts wieder die Zustimmung verweigern wird, weil Schlieben kaum etwas dagegensetzen könne.

Cindy Wegner kündigt an, dass eine weitere Anhebung der Grundsteuern nötig wird, aber weniger um den Haushalt zu konsolidieren, sondern um der Forderung des Landes nachzukommen und Geld aus dem Nothilfefonds zu erhalten. Das wird unter anderem zum Ausbau des letzten Teilstücks der Lindenstraße, zur Heizungserneuerung in der Kita und zur Dachsanierung in der Schule benötigt. Bürgermeisterin Cornelia Schülzchen zeigte sich darüber ebenso überrascht wie Abgeordneter Klaus Puhlmann. "Das war von Anfang an bekannt", setzte Ausschussvorsitzender Armin Atlaß dagegen. "Wir müssen endlich anfangen, gründlich nach Sparpotenzial zu suchen", forderte er.