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| 14:48 Uhr

In Elbe-Elster brennt es täglich mehrfach
Waldbrände, Böschungsfeuer und Rauchschwaden

Einen Waldbrand mitten in der Nacht zu löschen, wie hier am Sonntag bei Kraupa, das ist für viele Kameraden schon etwas Besonderes.
Einen Waldbrand mitten in der Nacht zu löschen, wie hier am Sonntag bei Kraupa, das ist für viele Kameraden schon etwas Besonderes. FOTO: Feuerwehr Elsterwerda
Elbe-Elster. Die Feuerwehren im Landkreis eilen von einem Einsatzort zum nächsten. Die vergangenen Tage waren besonders heftig.

Die Feuerwehren sind angesichts der Trockenheit und Hitze im Dauereinsatz. Nicht nur der große Brand einer Halle in einer Containerdienstfirma in Schönewalde, der am Samstag und Sonntag die Kameraden beschäftigte, war abzuarbeiten. Die Leitstelle Lausitz rief Feuerwehren über das Wochenende zu mehr als zehn Einsatzorten im gesamten Landkreis.

Zu den größeren Ereignissen gehörte der nächtliche Waldbrand bei Kraupa. Wie der Elsterwerdaer Wehrführer Daniel Neubert informiert, schrillte der Alarm am Sonntag gegen 2 Uhr. „Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte bereits etwa ein Hektar Wald. Er drohte, sich weiter auszubreiten. Doch mit einem Großaufgebot an Kräften konnte der Brand eingedämmt und gelöscht werden“, berichtet er über den schwierigen Einsatz. Die letzten Kräfte seien erst gegen 9 Uhr am Sonntag in ihr Depot zurückgekehrt. Vor Ort waren Kameraden aus Elsterwerda, Biehla, Kraupa, Theisa, Zeischa, Haida, Dreska, Hohenleipisch und aus Bad Liebenwerda. Die Polizei ermittele hinsichtlich der Ursache des Feuers. Brandstiftung werde nicht ausgeschlossen.

Die Feuerwehren rückten unter anderem auch dort aus: nach Bad Liebenwerda zu einem Böschungsbrand an der B 101 nach Elsterwerda (gleich mehrfach), nach Elsterwerda, An der Unterführung, zu einer unklaren Rauchentwicklung, zur Straße Breitenau - Birkwalde wegen eines Ödlandbrandes, nach Hohenkuhnsdorf wegen eines großen Astes, der von einer Eiche herunterzufallen drohte, nach Schönborn wegen einer unklaren Rauchentwicklung, nach Rothstein wegen eines Waldbrandes, nach Schraden, weil ein Baum auf der Straße lag, nach Schacksdorf zu einem umgestürzten Baum, nach Schönborn wegen einer brennenden Wiese und nach Doberlug, weil eine Brandmeldeanlage Alarm ausgelöst hatte. Außerdem halfen die Feuerwehrleute bei der Suche nach einem Vermissten am Falkenberger Kiebitz-See (wir berichteten).

„Die Kameraden sind weiterhin einsatzbereit“, bekräftigt Kreisbrandmeister Steffen Ludewig und schiebt nach: „Und sie machen alle einen guten Job.“

(sk)