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| 11:00 Uhr

Eine Herausforderung für die Musiker
Feuer, Musik und diesmal eisiger Wind

Alles was die liebgewordene Tradtion ausmacht, wurde wieder von den Falkenbergern gut angenommen – die Musik, die Verpflegung und die wärmenden Feuerschalen, auch wenn ein eisiger Ostwind um die Bühne und die Ohren pfiff.
Alles was die liebgewordene Tradtion ausmacht, wurde wieder von den Falkenbergern gut angenommen – die Musik, die Verpflegung und die wärmenden Feuerschalen, auch wenn ein eisiger Ostwind um die Bühne und die Ohren pfiff. FOTO: Rico Meißner
Falkenberg. Das Falkenberger Jugendblasorchester und die Original Falkenberger Blasmusikanten nehmen es gelassen. Von Rico Meißner

Das Feuer war da und auch wenn man das Eis nicht sehen konnte, es war auf der Haut deutlich spürbar bei dem sprichwörtlichen „eisigen“ Wind, der am Samstag über den Markt wehte. „Wir haben mit dem Aufbau der Bühne bis zum Schluss gewartet, um die Rückseite genau gegen den Wind stellen zu können“, lächelte Gunter Gesper, der in gewohnt lockerer Art die Veranstaltung moderierte. Für die Musiker des Jugendblasorchesters und der Original Falkenberger Blasmusikanten war es eine Herausforderung. „Gerade für Holz­instrumente sind die Temperaturen schon grenzwertig“, so Patrick Nieth vom Jugendblasorchester. Und Jörg Melchert, Leiter der Blasmusikanten, scherzte: „Bei schönem Wetter kann ja jeder spielen.“

Für die Gäste, die sich zwischen den Buden und Feuerschalen einfanden, war bestens gesorgt worden. Neben heißen Getränken gab es unter anderem Wärmendes vom Grill oder Waffeln. „Das ist eine schöne Veranstaltung für Falkenberg. Das hat schon Tradition und so kommen wir jedes Jahr hierher“, erklärte Renate Krahlisch. „Man trifft sich, plaudert, isst und hört der Musik zu“, so die Falkenbergerin. Alexander Prüfer hatte es mit seiner Begleitung eher zufällig auf den Markt verschlagen. „Wir sind hier auf Besuch bei den Großeltern und haben beschlossen, uns das anzusehen. Und außerdem spielt mein Cousin auf der Bühne mit.“

Für die Musiker steht in diesem Jahr erneut eine Vielzahl von Terminen an. Beim Jugendblasorchester etwa das Maibaumaufstellen, die Jugendweihe und die Zeugnisausgabe am Oberstufenzentrum. „Und natürlich bereiten wir uns fleißig auf unser Jubiläum vor“, blickte Patrick Mieth voraus. Im kommenden Jahr feiert das Orchester seit Sechzigstes.

Die Blasmusikanten sehen die Veranstaltung als eine Art Saisonstart. Sie werden viel im Umkreis unterwegs sein und natürlich auch beim Strandfest.

Alle sind sich einig, die Tradition der Veranstaltung aufrecht erhalten zu wollen. Apropos Tradition. Da es, wie Gunter Gesper in der Moderation erklärte, „schwierig ist, mit Handschuhen und Glühwein in der Hand zu klatschen“, hatte man sich bereits im letzten Jahr auf eine andere praktikable Methode geeinigt. Gesper rief einfach nur „Feuer und ...“ – „Eis“ schallte es ihm daraufhin jedes Mal lautstark von den Gästen über alle  Generationen hinweg zurück.