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| 02:37 Uhr

Falkenberger Postzollamt wird Thema einer neuen Ausstellung

Falkenberg. In Falkenberg sind erste Pläne für den diesjährigen Tag der offenen Tür des Stadtarchivs im März öffentlich geworden. Er wird seit einigen Jahren in Regie der Stadt und insbesondere der Stadtarchivarin Ramona Heide regelmäßig durchgeführt und soll in diesem Jahr in eine Reihe von Aktionen eingebettet sein, die sich alle um ein Thema ranken: die Post und das Postzollamt in Falkenberg. Sylvia Kunze

Der erste Baustein des Gesamtkomplexes sind zwei Ausstellungen zu den Themen "Postgeheimnis im Postzollamt Falkenberg — Irgendwie, irgendwo, irgendwann" und "Beobachten - Verfolgen - Zersetzen — Das Wirken der Stasi in Falkenberg", die beide vom 1. März bis zum 1. April im Verwaltungsstandort in der Zille-Straße aufgebaut sind. Eine Eröffnung dieser Präsentationen wird für den 4. März im Zusammenhang mit einer Buchlesung geplant. Dazu werden Ingolf Kern und Stefan Locke erwartet, die ihr Buch "Geteilte Geschichte" vorstellen, in dem es um deutsch-deutsche Orte geht und was aus ihnen nach dem Ende der deutschen Teilung wurde.

Am 5. und 6. März steht dann das Stadtarchiv jeweils von 13.30 bis 18 Uhr für alle Interessierten offen. Und am 8. März wird der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen in der ehemaligen DDR in Falkenberg zu Gast sein, von 15 bis 19 Uhr Beratungen anbieten und 17 Uhr zum Vortrag zur Ausstellung einladen.