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| 14:14 Uhr

Jetzt sind Ideen gefragt
Förderverein lässt Kinder ihren Spielplatz planen

Falkenberg. An Falkenberger Grundschule startet Wettbewerb für Nachwuchsarchitekten. Von Sylvia Kunze

In den nächsten Tagen und Wochen wird sich zeigen, welche Architekten-Fähigkeiten in den Mädchen und Jungen der Falkenberger Lindgren-Grundschule stecken. Sie sind aufgerufen, den Spielplatz zu planen, der unter Regie des Fördervereins der Grundschule in den nächsten Jahren gebaut werden soll.

Vereinsvorsitzender Bernd Blüher dazu: „Wir haben die feste Absicht, einen Aktivspielplatz aus Robinienholz zu errichten, der die Kinder in den Pausen zum Bewegen animiert. Er soll zum Beispiel zum Klettern und Balancieren einladen, das Gleichgewicht schulen und - ganz wichtig - auch Kindern mit Beeinträchtigungen Betätigungsmöglichkeiten bieten.“ Im Verein sei man sich einig, dass die Schüler selbst bestimmen sollen, wie der Spielplatz aussieht. „Wir rufen zu einem Wettbewerb auf“, informiert Bernd Blüher weiter.

Die Schüler, ob allein, in einer Gruppe oder im Klassenverband, sollen bis Anfang Mai Entwürfe vorlegen: entweder als Zeichnungen, als kleine Basteleien oder als Collagen, die ihre Ideen wiedergeben. Eine Jury werde diese Arbeiten dann sichten und eine Vorauswahl treffen. „Die besten fünf Entwürfe sollen dann von den Ideengebern vorgestellt werden. Danach tagt noch einmal die Jury, und zum Schulfest in Juni wird der Siegerentwurf prämiert, nach dessen Vorgaben der Spielplatz gebaut werden soll“, berichtet Blüher vom Prozedere.

Selbst an einem Preisgeld für die Besten wird es nicht fehlen. Das hat sich der Förderverein erst vor wenigen Tagen gesichert. 400 Euro wurden den Falkenberger für ihr Projekt „Aktiv in der Pause“ beim Anerkennungspreis 2018 „Stark durch Teilhabe“ zugesprochen. Darum beworben hatten sich 18 Kita- und Schulfördervereine aus dem gesamten Land Brandenburg. „Die prämierten Bewerbungen überzeugten die Jury dadurch, dass ihnen mit ihren Aktivitäten die aktive Einbeziehung von benachteiligten Kindern und Jugendliche in ganz besonderer Weise gelingt“, heißt es in der Pressemitteilung zur Preisvergabe.

Mit dem Bau des Spielplatzes dürfe aber nicht sofort gerechnet werden, lässt Blüher weiter wissen. Erst einmal müssten die anstehenden Bauarbeiten an der Falkenberger Lindgren-Grundschule abgeschlossen sein, die notwendig werden, um einer „Schule des gemeinsamen Lernens“ ausreichend Platz zu bieten.