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| 18:00 Uhr

Straßen
Falkenberger drängen auf Beseitigung der Straßenschäden

Falkenberg. Die über mehrere Wochen ausgewiesene Umleitungsstrecke aufgrund von Bauarbeiten an der B 183 in Richtung Torgau, die durch die Falkenberger Ortsteile Kölsa und Rehfeld führte, ist Geschichte. Aber geblieben sind zahlreiche Schäden an den Straßen, die für das vorübergehend deutlich höhere Verkehrsaufkommen nicht ausgestattet sind. Sylvia Kunze

„Ich weiß auch nicht, wer auf die bescheidene Idee gekommen ist, die Verkehre über Kölsa umzuleiten“, versuchte sich der Falkenberger Bürgermeister Herold Quick in der Sitzung des städtischen Bauausschusses am Montagabend zu rechtfertigen, nachdem der Kölsaer Ortsvorsteher Holger Ulbricht massive Kritik am Zustand während der Umleitungsphase und am Zustand der jetzt nun sehr mitgenommenen Straße geäußert hatte. „Wir wissen um die erheblichen Schäden und dass auf der Strecke enorm viel nachzubessern ist“, so Herold Quick weiter.

Er verwies auf eine noch nicht erfolgte, aber geplante Befahrung der gesamten Strecke, bei der alle entstandenen Schäden zu Protokoll gegeben werden sollen und an der Vertreter der Stadt teilnehmen werden, auch wenn die Straßenbaulastträger die Länder Brandenburg und Sachsen seien. Ulbricht forderte in dem Zusammenhang in Richtung Verwaltung: „Fahrt die Strecke vorher schon mal ab und notiert alle Schäden. Dann könnt ihr bei der Befahrung eine Liste vorlegen, und es ist auch wirklich alles festgehalten.“