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| 01:29 Uhr

Falkenberg und Mühlberg ziehen positive Bilanz über Konversion in Lönnewitz

Marcel Köditz, Mitarbeiter einer baden-württembergischen Firma, gehört zu den Monteuren, die gegenwärtig die Module auf den Ständern befestigen. Foto: Gückel
Marcel Köditz, Mitarbeiter einer baden-württembergischen Firma, gehört zu den Monteuren, die gegenwärtig die Module auf den Ständern befestigen. Foto: Gückel FOTO: Gückel
Lönnewitz. Konversion, die Umnutzung ehemals militärisch genutzter Liegenschaften für zivile Zwecke, ist aus Sicht des Falkenberger Bürgermeisters Herold Quick (parteilos) auf dem Lönnewitzer Flugplatzareal eine Erfolgsgeschichte für die Städte Falkenberg und Mühlberg, die gemeinsam Eigentümer der Flächen sind. Von Sylvia Kunze

“Wir können einschätzen, dass wir gemeinsam mit der Stadt Mühlberg und vielen ortsansässigen Unternehmen gut vorangekommen sind und Chancen haben, die verbleibenden Flächen auf der Lönnewitzer Konversionsfläche einer zivilen Nutzung zuzuführen„, sagt Quick und lädt alle Interessierten ein, sich auf dem Lönnewitzer Flugplatz umzusehen. Im Rahmen des Konversionssommers, dessen Auftaktveranstaltung am Montag in Neuruppin stattfand und der bis Ende Oktober das Thema bei zahlreichen Veranstaltungen an verschiedenen Orten immer neu beleuchtet, wird am Wochenende auf dem Flugplatz vom Falkenberger Fliegerclub “Die Falken„ wieder ein Flugplatzfest veranstaltet, das dazu Gelegenheit bietet.

“Falkenberg ist seit 1998 Mitglied der Arbeitsgruppe Fokus, einem Netzwerk für Konversion im Land Brandenburg„, ist von Quick zu erfahren, der seit dem Frühjahr Sprecher der Arbeitsgruppe ist. “Ich habe die Mitarbeit immer sehr ernst genommen. Das hat sich meines Erachtens auch ausgezahlt„, sagt er. Als Erfolgsbeispiele benennt das Falkenberger Stadtoberhaupt, das immer auch im Sinne der Stadt Mühlberg agiert, die nördliche Anbindung (Mühlberger Straße) des Gewerbegebietes, die “ein klares Verdienst der Arbeitsgruppe ist„. Jüngste Beispiele seien die Fotovoltaikanlage, die gerade gebaut wird, ebenso wie die, die sich noch in Planung befindet und für die man auf ein gutes Ergebnis hoffe. Auch alle Abrissmaßnahmen, die bereits erfolgt seien und für dieses Jahr wieder anstünden, wären ohne Mitarbeit in der Fokus-Gruppe aus Sicht von Quick so nicht denkbar. “Wenn man nicht am Drücker sitzt, bekommt man nichts ab„, ist er überzeugt und lässt in seinem Bemühen um den Standort nicht nach. Er weiß: “Lönnewitz ist nicht die einzige Konversionsfläche. Es gibt weitaus größere Areale im Land und mit denen Probleme ohne Ende.„ Insofern sei er froh über jeden Schritt, den man vor Ort gehe. “Falkenberg und Mühlberg sind gut vorangekommen. Allein, dass bislang 78 Arbeitsplätze am Standort entstanden sind, belohnt jede Mühe.„