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| 14:14 Uhr

Freizeit
Er schwelgt in PS-(N)ostalgie

Lutz Schaaf, Organisator vom Oldtimertreffen in Falkenberg, mit seinem neusten „Projekt“. Mehr soll dazu noch nicht verraten werden.
Lutz Schaaf, Organisator vom Oldtimertreffen in Falkenberg, mit seinem neusten „Projekt“. Mehr soll dazu noch nicht verraten werden. FOTO: LR / Sylvia Kunze
Falkenberg. Lutz Schaaf liebt alte Karossen und organisiert das nächste Oldtimertreffen in Falkenberg. Von Sylvia Kunze

So mancher schaut auf den Terminkalender und wundert sich: Wo ist denn das Oldtimertreffen, das am Samstag vor dem Falkenberger Bauernmarkt stattfinden sollte? Doch nicht etwa gestrichen?! Lutz Schaaf, der das Event gemeinsam mit dem Kultur- und Tourismusverein der Stadt für Falkenberg organisiert, gibt schnell Entwarnung: Es ist aus Termingründen nur verschoben. „Der kommende Samstag war im Haus des Gastes schon mit einer anderen Veranstaltung belegt, deshalb muss in diesem Jahr ein Ausweichtermin herhalten. Für das kommende Jahr ist aber bereits wieder der Samstag vor dem Frühlingsbauernmarkt reserviert“, erläutert Schaaf. Die Veranstaltungskombi habe im Vorjahr, bei der Premiere des Oldtimertreffens, bestens zusammengepasst. Deshalb wolle man an ihr festhalten – mit Ausnahme eben in diesem Jahr.

Der Falkenberger Oldtimerfan ist überzeugt, dass alle Gäste auch beim Ausweichtermin, am Samstag, dem 2. Juni, „einen richtig tollen Tag erleben können“. Die Vorbereitungen, die er wieder schon seit einigen Wochen betreibt, aber auch die vielen schönen Erinnerungen an den Start der Veranstaltungsreihe im Vorjahr, lassen bei ihm keinen anderen Schluss zu. Zumal einige „Verbesserungen“ vorgenommen werden. Die betreffen nicht nur die Versorgung der Gäste, die beim Auftakt weniger für Begeisterung sorgte, sondern auch andere Angebote an dem Tag. „Zum Beispiel konnten wir die Sparkasse Elbe-Elster als Sponsor gewinnen, die für die Kinder eine Hüpfburg aufstellen will. Damit haben auch die kleinen Gäste eine Betätigungsmöglichkeit, während Eltern und/oder Großeltern in Ruhe auf Entdeckungstour gehen können“, lädt Schaaf zum Familienausflug ein.

Hinzu kommt beim Treffen Nummer zwei auch ein Teilemarkt. Im Vorjahr gab es den in kleinen Anfängen zu erleben, jetzt wird etwas aufgesattelt. Ein gutes Dutzend an Anmeldungen hat der Falkenberger bereits registriert. Weitere sind durchaus noch möglich.

Wie viele Teilnehmer es werden, das bleibt wieder bis zum Tag selbst die große Frage. Zum Auftakt im Vorjahr war immerhin gleich die Hundertermarke geknackt worden. „So viele sollten es diesmal auch werden, bestenfalls noch ein paar mehr“, hofft Lutz Schaaf. Er hat im Freundeskreis keine Gelegenheit ausgelassen, für „sein“ eigenes Treffen, das er aus Spaß am Hobby für seine Heimatstadt organisiert, zu werben. „Die große Wiese und der ganze Park können sich gern mit den alten Karossen füllen“, lädt der Organisator ein. Und verrät im gleichen Atemzug: „In diesem Jahr soll es erstmals auch Pokale für die am besten restaurierten Zwei- und Vierräder geben. Dafür ist es wichtig, dass sich auch wirklich alle beim Ankommen anmelden.“

Zu bestaunen sind die alten aufpolierten Fahrzeuge übrigens den gesamten Tag über. Auf eine Ausfahrt werde deshalb mit Absicht verzichtet, erläutert Schaaf, der gerade das Herrichten seines nächsten Zweirades, wieder ein „Habicht“, beendet hat und das nächste Projekt angeht. Das hat wieder mit einem „Habicht“ zu tun und soll noch bis zum Oldtimertreffen abgeschlossen sein. Da möchte der passionierte Oldtimerfan zum einen mit einem besonderen Gespann aufwarten, und zum anderen sei es ohnehin Zeit, die Arbeit zu beenden, denn „im Winter schrauben wir und im Sommer fahren wir“, so seine Devise. Schließlich will der Falkenberger nicht nur Oldtimertreffen organisieren, sondern auch selbst ein paar davon besuchen.