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| 15:34 Uhr

Bundeswettbewerb
Bündnis ist auf Gewinnerkurs

Falkenberg. Falkenberger Zusammenschluss ist im Finale für den Deutschen Kitapreis und hofft auf eine der fünf Auszeichnungen in der Kategorie „Lokales Bündnis des Jahres“. Von Sylvia Kunze

Das Falkenberger Lokale Bündnis für Familie „Hand in Hand“ ist in das Finale für den Deutschen Kitapreis eingezogen. Damit ist die Initiative eine von bundesweit zehn Zusammenschlüssen, die auf eine der fünf Auszeichnungen in der Kategorie „Lokales Bündnis des Jahres“ hoffen. Der Erstplatzierte kann 25 000 Euro mit nach Hause nehmen, vier Zweitplatzierte erhalten jeweils 10 000 Euro. „Das ist also ein richtig hoch dotierter Preis“, konstatiert Bürgermeister Herold Quick, der sich sehr über diese Nominierung freut und an die beachtliche Zahl der Konkurrenten erinnert. Immerhin hatten sich mehr als 1400 Kitas und fast 200 kommunale Bündnisse aus ganz Deutschland im Frühjahr um den Deutschen Kita-Preis beworben. Der Einzug ins Finale ist aus seiner Sicht deshalb schon einmal durchaus „anerkennenswert“. Quick schickt einen „herzlichen Dank an alle, die sich mit eingebracht haben“.

Und der Einzug in die Endrunde bedeutet nicht nur, dass die Falkenberger am 3. Mai Repräsentanten zur Preisverleihung nach Berlin schicken dürfen, sondern auch, dass sie im neuen Jahr Besuch bekommen. Am 10. Januar wird sich ein Expertenteam der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Gesprächen mit Bündnisvertretern und während eines Workshops ein Bild von der Arbeit der Initiative machen.

Darauf bereitet man sich in Falkenberg natürlich bestmöglich vor. Gute Erfahrungen konnte man diesbezüglich ja schon bei Präsentationen für die Bewerbungen zur Familien- und kinderfreundlichen Kommune auf Landesebene sammeln. „Wir werden zeigen, dass wir den Titel 2009 und 2011 zu Recht erhalten haben und die damaligen Aktivitäten keine Eintagsfliegen waren, sondern dass wir versuchen, eine kontinuierliche Arbeit für die Familien in unserer Stadt zu leisten“, kündigt Quick an.

„Zum Workshop werden wir auch unsere Bündnispartner einladen“, berichtet die Falkenberger Familienkoordinatorin Silvia Jahnke weiter. „Wir werden vorstellen, was wir schon alles machen. Wir werden aber auch ehrlich ansprechen, wo wir noch besser werden können.“ Ideen gäbe es einige. Wichtige Stellschrauben sieht sie unter anderem beim Übergang von der Familie in die Kita sowie dann noch einmal von der Kita in die Schule. Gute Ansätze seien bereits da. Silvia Jahnke denkt dabei an die sich regelmäßig treffende Eltern-Kind-Gruppe oder später dann an die schon recht regelmäßigen Kontakte zwischen Kitas und Grundschule. „Da läuft schon jetzt sehr viel, aber es geht immer besser“, ist die von der Stadt finanzierte Koordinatorin überzeugt.

Bürgermeister Herold Quick sieht das nicht anders. Das Engagement in Sachen Kinder und Familie ist Jahr um Jahr gewachsen. „Es fängt schon mit dem Begrüßungsbesuch bei den Neugeborenen und deren Eltern an“, macht er deutlich, dass man in der Stadt keine Zeit verstreichen lässt, um „Willkommen“ zu sagen und Hilfe anzubieten. Viele weitere Initiativen und Angebote reihen sich ein: für Babys, für Kleinkinder, für Schüler, für Jugendliche, für Familien und letztlich für die Senioren.