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| 14:01 Uhr

Baugeschehen
Kita-Pläne nicht auf der langen Bank

Der neue Sportraum in der Kita "Villa Kunterbunt" in Großrössen ist gefragt. Aber auch sonst hat sich in dem Haus viel getan. Kinder und Erzieher können sich über deutlich verbesserte Bedingungen freuen.
Der neue Sportraum in der Kita "Villa Kunterbunt" in Großrössen ist gefragt. Aber auch sonst hat sich in dem Haus viel getan. Kinder und Erzieher können sich über deutlich verbesserte Bedingungen freuen. FOTO: LR / Sylvia Kunze
Falkenberg. Die Einrichtungen in der Stadt Falkenberg werden systematisch saniert. Der Baufortschritt ist sichtbar. Von Sylvia Kunze

In Sachen Kita-Sanierung geht es in Falkenberg weiter voran. Erst vor wenigen Tagen hat sich die „Villa Kunterbunt“ in Großrössen nach umfangreichen Bauarbeiten der Öffentlichkeit vorgestellt. „Es ist hier jetzt richtig schön geworden“, schwärmt Kathleen Roch, Leiterin der städtischen Kitas der Stadt Falkenberg und damit auch zuständig für die Einrichtung in Großrössen.

Wenn man bedenkt, dass noch vor wenigen Jahren über deren Schließung nachgedacht wurde, dann können sich die Großrössener jetzt über ein Schmuckstück in ihrem Dorf freuen. Nur noch wenige Restarbeiten stehen an. Die aber auch nicht mehr direkt in der Einrichtung, die mit 32 Kindern aktuell voll ausgelastet ist. Fünf Plätze werden im Sommer frei, wenn die Abc-Schützen in die Schule wechseln. „Aber auch die füllen sich bestimmt wieder“, ist Kathleen Roch überzeugt.

Erst recht, nachdem sich die Bedingungen für Kinder und Erzieher gleichermaßen so verbessert haben. Dazu trägt nicht nur der neue Sportraum bei, der von den Mädchen und Jungen gern genutzt wird, sondern auch die anderen neu hergerichteten Räume in der oberen Etage und die Gruppenräume im Erdgeschoss, deren größte „Errungenschaft“ die abgehangenen Schallschutzdecken sind, dürfen nicht unerwähnt bleiben.

Neben dem sichtbaren Effekt der Verschönerung und Aufwertung des Objekts kommt noch ein zweiter, für die Stadt ebenso wichtiger Aspekt dazu: die Frage der Kapazität. Die stellt sich insofern, dass in Falkenberg die Kita-Plätze rar werden. Mit der Sanierung in Großrössen hat sich das Angebot immerhin um zehn Plätze erweitert.

In der Kita „Sonnenblume“, in der eine umfassende Sanierung im vergangenen Jahr abgeschlossen wurde, hätte man sich das sicher auch gewünscht. Dort sind die Kleinsten aktuell noch immer „ausgelagert“. Das Quartier in der Gartenstraße, das während der Bauphase bezogen wurde, muss nach jetzigen Planungen noch bis nächstes Jahr herhalten und bewahrt die Stadt davor, in einen echten Engpass zu kommen.

Aktuell schauen alle Augen Richtung Kita „Schmetterling“. In der Rothsteinslache soll jetzt der Verbindungsbau zwischen den beiden bestehenden Gebäuden wachsen. Indirekt schafft er zusätzlichen Platz in der Einrichtung. Erste Pläne gingen dahin, nach seiner Fertigstellung die Villa im Obergeschoss freizuziehen. Aber schaut man auf derzeitige städtische Kinderzahlen, muss man zweifeln, ob dieses Vorhaben so schnell in die Tat umgesetzt werden kann.

Und während dort Anlauf für den nächsten großen Bauabschnitt geholt wird, beginnen in der Verwaltung die Vorbereitungen für die sich anschließende Sanierung der Kita „Villa Regenbogen“. Die über die Leader-Förderung beantragten Zuschüsse sind bewilligt. In der zurückliegenden Stadtverordnetenversammlung ist angekündigt worden, dass man nach der Sommerpause die ersten Aufträge vergeben wolle. Als Bauzeit sind die Jahre 2018 und 2019 veranschlagt.

Allein in diesem Jahr ist im Bereich der Investitionen in den Kindertagesstätten der Stadt mehr als eine halbe Million Euro veranschlagt – ein Großteil davon Fördermittel.