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| 13:35 Uhr

Falkenberg
Jetzt wird die Turnhalle saniert

Von außen sieht die Turnhalle im Ludwig-Jahn-Sportkomplex ganz passabel aus. Eine Fassadensanierung hat es schließlich schon gegeben. Aber im Inneren stehen viele kleinere Arbeiten an. Sie sollen demnächst starten.
Von außen sieht die Turnhalle im Ludwig-Jahn-Sportkomplex ganz passabel aus. Eine Fassadensanierung hat es schließlich schon gegeben. Aber im Inneren stehen viele kleinere Arbeiten an. Sie sollen demnächst starten. FOTO: LR / Sylvia Kunze
Falkenberg. Nach Außenanlagen und neuem Spielplatz geht es jetzt in einem nächsten Bauabschnitt an die überfälligen Innenarbeiten in der Turnhalle im Ludwig-Jahn-Sportkomplex in Falkenberg. Von Sylvia Kunze

Die Turnhalle am Ludwig-Jahn-Sportplatz mitten in der Stadt wird die nächste größere Stadt-Baustelle. Das Organisatorische - also das Umverteilen der Gruppen, die die Helle gewöhnlich nutzen - ist bereits geklärt. „Das ging problemlos“, berichtet Schulsekretärin Katja Ponickau, die die Aufgabe auf dem Tisch hatte. Mit Einschränkungen und kleineren Änderungen werden jetzt über die Bauzeit hinweg die beiden Kitas beim Kindersport sowie der ESV Lok Falkenberg mit den Sportguppen Frauenturnen, Badminton und Altliga-Fußball leben. Sie haben im Spiegelsaal in der Begegnungsstätte in der Karlstraße und in der Grundschul-Turnhalle in der Torgauer Straße vorübergehenden Platz gefunden.

Damit ist Baufreiheit in der Turnhalle am Stadion geschaffen. Der erste Auftrag ist von den Abgeordneten in der Sitzung in der Vorwoche vergeben worden. Bei dem geht es um „Abbrucharbeiten und erweiterter Rohbau“. Was konkret dahintersteht, erläutert Gundula Manigk, Leiterin des Falkenberger Stadtbauamtes: „Bei diesem Bauabschnitt stehen viele kleinere Arbeiten auf dem Plan. Da geht es um das Erneuern der Elektroanlage, der Heizungsanlage, bei der bisher nur mal der Heizkessel gewechselt wurde, das Erneuern der Leitungen für Wasser und Abwasser und der Gaszuführung. Abbruch heißt nicht, dass die große Abrissbirne kommt. Abbruch bedeutet, dass die alten Leitungen erst einmal rauskommen.“

Parallel dazu müsse im Nachgang der Innenputz erneuert werden, sind feuerhemmende Trennwände gefordert, die es zu bauen gilt. Und dann kommt noch mehr. Die Bauamtsleiterin listet unter anderem weiter auf: Innentüren ersetzen, im Keller von früheren Arbeiten übrig gebliebenen Bauschutt beräumen, die Böden im Keller neu betonieren.

Die Arbeiten sollen im Oktober mit dem ersten vergebenen Baulos starten. Die Ausschreibungen für die Nachfolgegewerke werden nach Auskunft von Gundula Manigk derzeit vorbereitet, damit auch diese Aufträge zeitnah vergeben werden können. Aufgrund der Fülle an Arbeiten, die nicht immer parallel laufen können, wird aktuell mit einer einjährigen Bauzeit gerechnet, also bis zu den Oktoberferien im nächsten Jahr.

So lange müssen die bisherigen Nutzer mit ihren Ausweichörtlichkeiten leben. „Das wird hoffentlich funktionieren“, sagt Katja Ponickau. Große Spielräume, sprich freie Kapazitäten, würden sich damit in den städtischen Räumlichkeiten und der Grundschul-Turnhalle nicht mehr ergeben. „Vormittags ist die Halle mit dem Schulsport belegt, und in den Nachmittag- und Abendstunden ist sie ebenfalls sehr gefragt. Selbst mit der Reinigung müssen wir da schon sehen, dass sie zeitlich ordentlich eingeordnet werden kann.“ Bei Bedarf: Lediglich am Wochenende würde sich noch etwas Platz im Belegungsplan finden.