Eine fast schon gespenstische Stille hat sich derzeit im Falkenberger Haus des Gastes breit gemacht. So ruhig ist es sonst nicht einmal in den Vorjahren in der Veranstaltungssommerpause gewesen.

Im Schnitt an 250 Tagen im Jahr belegt

Denn das Haus hat sich bestens etabliert. Kathrein Grelle, leitende Sachbearbeiterin vor Ort, weiß, dass gerade zur aktuellen Zeit kaum Ruhe zu finden wäre. „Das Haus ist im Schnitt an 250 Tagen im Jahr belegt“, rechnet sie aus den Altstatistiken vor. Nicht selten komme es vor, dass vormittags eine Versammlung durchgeführt werde und abends ein kulturelles Programm unterhält. „Wir haben manchmal enorm viel zu räumen“, berichtet sie. Richtig anstrengend für die Crew seien diese Termindopplungen in der Vorweihnachtszeit.

Aber: Nur mit diesem hohen Aufwand ist es machbar, die zwischen 30000 und 35000 schwankenden jährlichen Besucher im Haus begrüßen zu können. Wo sich diese Zahl in diesem Jahr einpendelt, wird davon abhängen, wie lange das öffentliche Leben noch runtergefahren und damit diese gespenstische Stille im Haus allgegenwärtig bleibt.

An sich ein guter Start ins Jahr

Dabei hat auch dieses Jahr mit den ersten gut besuchten Veranstaltungen durchaus vielversprechend angefangen. „Es steht fast jedes Wochenende mindestens ein größerer Termin im Kalender“, hat sich die Verwaltungsangestellte noch vor einigen Wochen gefreut. Für Zuspruch in der Woche sollten darüber hinaus zahlreiche Vormerkungen von Politik, Vereinen und Betrieben und anderen Mietern sorgen. Hinzu kommen noch die beiden Dauermieter „Tanzmäuse“ und Tanzschule Scharfe.

Nun heißt es abwarten, wann und wie es weitergehen kann. Vor Ort wappnet man sich. „Wir sind ein gutes Team. Alle sind gern hier und machen die Arbeit mit Freude“, sagt Kathrein Grelle und hofft auf bald wieder bessere Zeiten.