| 02:41 Uhr

Falkenberg erinnert an die Schildbürger

Falkenberg. Der Tag des Archivs am 23. März steht im Zeichen des 400. Todestages von Johann Friedrich von Schönberg (1543 - 1614). Ab 14 Uhr können sich Gäste unter dem Motto "Falkenberg und die Schildbürger" mit dem Verfasser des im Jahre 1598 unter einem Pseudonym erschienenen Schildbürgerbuchs beschäftigen. red/sk

Im jetzigen Stadtarchiv in den Hufen 21a wird eine Sonderausstellung vorbereitet. "Dafür hat uns auch Dr. Rüdiger Freiherr von Schönberg seine Unterstützung zugesichert. Über den Geschichtsverein Schildau e.V. bemühen wir uns um einige interessante Leihgaben aus dem Museum der Schildbürger", berichtet der Falkenberger Ortschronist Klaus Wackernagel, der maßgeblich die Aktion mit forciert.

Die Resonanz Schreibinteressierter auf den Aufruf des Kultur- und Tourismusvereins und des Stadtarchivs zu einem Literaturwettbewerb "Falkenberg und die Schildbürger" war bisher leider gering. Erst eine Einsendung ist eingetroffen. Aber noch bleibt ja Zeit. Bis zum 7. März können sich alle Hobby-Autoren mit einem Kurzbeitrag "Meine Schildbürgergeschichte" beteiligen und einen Preis gewinnen. Die Einsendungen sind zu richten an: Stadt Falkenberg/Elster, Stadtarchiv, Kennwort "Schildbürgergeschichte", Markt 3 in 04895 Falkenberg/Elster.

Für den Tag selbst ist neben den offenen Archivtüren einiges mehr geplant. Bereits um 13.30 Uhr soll im Rahmen des künftigen "Historischen Stadtrundgangs" am Straßenschild der von-Schönberg-Gasse eine neue Tafel enthüllt werden. Diese ist sowohl für Johann Friedrich als auch für seinen Vater Heinrich von Schönberg gedacht und wird die bisherige Gedenktafel am alten Torbogen des Rittergutes ersetzen.

Und es soll noch weitere Überraschungen geben. Für den Geist wird Axel Schwebs in die Rolle des Johann Friedrich von Schönberg schlüpfen und aus dem dicken Schildbürgerbuch vorlesen. Für den Magen halten die Bäckerei Getzschmann und die Fleischerei Bummel gemeinsam erstmals ein "Schildbürgergedeck" bereit: ein Mühlsteinbrötchen und ein Riesenwürstchen (in Anlehnung an zwei Schildbürgergeschichten).