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Falkenberg empfängt Friedersdorf

Ein hochklassiges Fußballwochenende erwartet alle Freunde des runden Leders im Elbe-Elster-Kreis. In Falkenberg kommt es zum Derby gegen Friedersdorf. Für beide geht es um den Klassenerhalt. In der Brandenburgliga hat Hohenleipisch Heimvorteil gegen Eintracht Miersdorf/Zeuthen. Der VfB Herzberg muss zuhause gegen den Zweiten aus Cottbus ran. Der FC Bad Liebenwerda reist zu Blau-Weiß Vetschau. Martin Exner / fte1 men1 men1 men1

BRANDENBURGLIGA VfB Hohenleipisch 1912 (6.) - SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen (11.). Mit dem SC Eintracht ist ein aus der Landesliga Bekannter in Hohenleipisch zu Gast. Zwei Siege in Folge, in Werder und gegen Seelow, belegen den derzeitigen Lauf der Randberliner, die sich schon zuvor gegen Tabellenführer Sachsenhausen stark präsentierten und nun beim VfB nachlegen wollen, denn Miersdorf könnte nach Punkten zum VfB aufschließen. Allerdings ist auch Hohenleipisch gut in Schwung, sodass eine interessante Partie zu erwarten ist. Die Pohlenz-Elf ist auf eine der spielstärksten Mannschaften der Liga eingestellt und wird sich keinerlei Schwächen leisten können, will man die momentan sehr gute Position verteidigen und dabei die negative Gesamtbilanz gegen die Eintracht aufbessern.

Anstoß: Samstag, 15 Uhr.

LANDESKLASSE SÜD VfB Herzberg (14.) - VfB Cottbus (2.). Es wurde nichts mit einem Überraschungserfolg der Herzberger am vergangenen Wochenende bei Eintracht Lauchhammer. Am Ende setzten sich die Gastgeber hauchdünn mit 1:0 durch. Doch zum Aufstecken gibt es bei den Kreisstädtern noch keinen Grund. Die Mannschaft ist intakt und wird gegen den gleichnamigen Rivalen aus Cottbus erneut versuchen, einem Favoriten ein Bein zu stellen. Die Gäste zählen zu den besten Teams der Liga und stehen mit momentan 35 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Gleichwohl ließen die Cottbuser in den letzten beiden Begegnungen gegen das Schlusslicht Schipkau (0:0) und den SC Spremberg (1:1) auch Federn. Für den Drittletzten Herzberg sind es nach wie vor nur drei magere Pünktchen ans rettende Ufer, doch so langsam aber sicher müssen die noch notwendigen Zähler eingefahren werden, damit am Ende der Saison nicht der Abstieg über allem steht.

Anstoß: Samstag, 15 Uhr.

SpVgg Blau-Weiß Vetschau (15.) - FC Bad Liebenwerda (4.). Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen aus der Kurstadt. Mit viel Laufarbeit und Mühe konnte der FC zuletzt wichtige Erfolgserlebnisse einfahren und hat sich wieder an die oberen Plätze der Landesklasse herangepirscht. Das nächste Gastspiel bestreitet die Mannschaft beim Vorletzten der Liga. Die Platzherren aus Vetschau sind abgeschlagen und haben wohl nur noch minimale Chancen auf den Klassenverbleib. Jedoch hat die SpVgg in der Rückrunde bereits dreimal unentschieden gespielt. Darunter waren mit Großräschen und Peitz auch zwei Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel. Dennoch wird sich der FC Bad Liebenwerda in diesem Duell mit der Favoritenrolle anfreunden müssen. Mit einem weiteren Dreier schnuppern die Gäste vielleicht sogar an den Medaillenrängen.

Anstoß: Samstag, 15 Uhr.

ESV Lok Falkenberg (10.) - SG Friedersdorf (8.). In Falkenberg kämpft am morgigen Samstagnachmittag der heimische ESV gegen die SG Friedersdorf um wertvolle Ligapunkte. Beide Teams stecken im Mittelfeld der Tabelle und wollen nach dem letzten Spieltag möglichst mindestens Platz neun für sich innehaben, um nicht den Gang nach unten antreten zu müssen. Die derzeitige Verfassung lässt bei beiden Vereinen zu wünschen übrig. Der ESV Lok Falkenberg unterlag vor Wochenfrist den ebenfalls abstiegsbedrohten Luckauern klar mit 1:4. Die SG-Kicker sind bereits seit acht Pflichtspielen ohne Sieg, erkämpften sich jedoch zuletzt ein 2:2 in Großräschen. Eine Tendenz ist vor dieser Begegnung nur schwer auszumachen. Letztlich wird die Tagesform für den Ausgang des Spiels maßgeblich sein.

Anstoß: Samstag, 15 Uhr.