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| 11:20 Uhr

Baugeschehen in Falkenberg
„Es läuft“ stimmt zufrieden

 An der Grundschule in Falkenberg gehen die Bauarbeiten im zweiten Bauabschnitt des laufenden Anbaus planmäßig voran.
An der Grundschule in Falkenberg gehen die Bauarbeiten im zweiten Bauabschnitt des laufenden Anbaus planmäßig voran. FOTO: LR / Sylvia Kunze
In Falkenberg schreiten in der Schule, in der Kita „Villa Regenbogen“ und in der Turnhalle am Jahn-Sportplatz die Bauarbeiten gleichermaßen voran. Von Sylvia Kunze

Die Stadtverantwortlichen in Falkenberg müssen in Sachen Bauarbeiten nach wie vor bei ihren vielen Projekten ein wachsames Auge haben: damit die Finanzen nicht aus dem Ruder laufen, an Fördergelder geknüpfte Auflagen eingehalten werden und einmal gesetzte Termine sich nicht in Schall und Rauch auflösen. Drei aktuelle Großbaustellen im Stadtgebiet liegen zwar räumlich nah beieinander. Vom Fertigstellungstermin her hat jedoch jede ihr eigenes Ziel.

Endspurt in der Turnhalle

Endspurt eingeläutet, heißt es beispielsweise bei der Turnhalle am Jahn-Stadion. Deren umfassende Sanierung sollte nach ersten Planungen sogar schon jetzt nach den Herbstferien abgeschlossen sein. Bauverzögerungen führen nun aber dazu, dass es aktuell heißt, dass man die Arbeiten bis zum Jahresende fertigstellen will.

Insbesondere die Hallendecke, die entgegen erster Planungen nun ebenfalls komplett erneuert worden ist, hat mit dazu geführt, dass alles länger dauert. Aber auch einige umfängreichere Teilarbeiten gleich zu Beginn der Sanierung im Kellerbereich des Gebäudes sind Grund dafür.

Die neue Heizung ist jedenfalls schon in Betrieb und sorgt für angenehmes Bauklima im Haus. „Die kam genau zur richtigen Zeit“, blickt Marcel Heinrich, Mitarbeiter des städtischen Bauamtes in Falkenberg, zurück. „Der Auftrag zum Neubau war gerade ausgelöst, da hat die alte Heizung den Geist aufgegeben. Zum Glück keinen Tag zu früh.“

Aktuell wird der Sanitärtrakt gefliest. Die Elektriker sind so gut wie durch. Die Maler müssen noch ran. „Es läuft“, schätzt der Verwaltungsangestellte ein.

In der Kita geht es gut voran

Die gleiche Einschätzung kann er auch in der Kindertagesstätte „Villa Regenbogen“ treffen. Erst am Mittwochnachmittag war dort wieder reguläre Bauberatung. Gemeinsam mit Planerin Annett Hussock und Kita-Leiterin Constanze Zeller hat sich Marcel Heinrich vom Fortschritt der Arbeiten überzeugt. Alle drei sehen dabei zufrieden aus.

„Erst vor wenigen Tagen haben wir hier im Haus die Dienstberatung durchgeführt“, berichtet Constanze Zeller. „Damit sich alle Kollegen ein Bild vom Stand der Arbeiten machen können. Und zum Beraten, wie wir uns die Ausgestaltung der Räume wünschen.“ Entstanden ist dabei unter anderem auch der Vorschlag für den Fliesenspiegel im Sanitärbereich in der unteren Etage.

Dort sind alle Leitungen bereits verlegt. Man kann sich deshalb schon genau vorstellen, wo und wie die Toiletten und die Waschbecken angeordnet sein werden. „Und untendrunter die Fliesenheizung. Das wird für unsere Kinder richtig schön“, freut sich die Kita-Chefin.

Die Elektrik ist fertig. Die Heizung wird in den nächsten Tagen in Betrieb genommen, konstatiert man bei der Bauberatung. Auch die Entscheidungen wegen der neuen Rettungstreppe sind getroffen. Die alte muss aufgrund neuer Vorschriften weg, „weil laut Arbeitsschutz keine Wendeltreppen mehr als Fluchttreppen gestattet werden“, berichtet Marcel Heinrich.

Die neue Rettungstreppe, die wieder zum Garten hin einen zweiten Ausgang schaffen soll, zieht weitere Baumaßnahmen nach sich. Unter anderem einen Zugang zum Erdgeschoss, und indirekt nun auch noch zwei neue Fenster. „Das ist jetzt alles geklärt“, so Heinrich mit Blick auf die straff getakteten Bauabläufe. Überraschend: Ausgerechnet die Fördermittelmodalitäten und der nötige Finanznachschlag ließen sich dabei diesmal am schnellsten und reibungslosesten klären.

Fixes Ziel derzeit: Ende Februar soll die Kita wieder einziehen können. Und sollte aus irgendeinem Grund doch noch was dazwischenkommen, „dann sind wir nicht böse, denn in unserem Zwischenquartier in der ehemaligen Schule sind wir bestens untergebracht“, lässt Constanze Zeller wissen.

Auch in der Grundschule wird emsig gearbeitet

Bleibt noch Baustelle Nummer drei: der Anbau an der Grundschule, bei dem vor einigen Tagen der zweiten Bauabschnitt gestartet ist. Seitdem wachsen auf dem Schulhof Mauern und Säulen aus dem Boden, die später den Querverbinder tragen sollen. „Alles im Plan“, versichern die Arbeiter vor Ort. Ende des Monats wird bereits die Decke erwartet, die den Fußboden für das Obergeschoss bilden soll. Kommt der Winter nicht zu früh, sollte der Rohbau zu schaffen sein, sodass im Winter nahtlos weitergearbeitet werden könne, sind die Bauarbeiter optimistisch.

Alle anderen Vorhaben in den Schulräumen, wie das Einziehen der Schallschutzdecken und das Erbringen der technischen Vorleistungen für das Medienfit-Projekt sowie die restlose Fertigstellung des ersten Bauabschnitts vom Anbau, sollen noch in den Herbstferien, also spätestens in der nächsten Woche, ihr Ende finden.