Die Fördermittel in Höhe von 81.000 Euro für den geplanten Anbau am Uebigauer Sportlerheim sind da. Sie kommen aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ und werden vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung in Bonn ausgereicht.

Jetzt kann das Vorhaben, über das schon seit mehreren Jahren in der Stadt Uebigau und insbesondere von den Sportlern des SV Lokomotive Uebigau diskutiert wird, sich ohne Zuschüsse aber nicht finanzieren ließ, endlich angeschoben werden. Für die Vergabe von Ingenieurleistungen sind nun von den Stadtverantwortlichen Angebote eingeholt worden. Die Beschlussfassung steht in der Sitzung der Stadtverordneten am 11. März auf der Tagesordnung.

Das Sportlerheim in Uebigau bekommt einen Anbau

Das Vorhaben selbst ist klar umrissen. An das kommunale Sportlerheim in Uebigau soll ein Anbau erfolgen, da die vorhandenen Kapazitäten für die Sportler nicht mehr ausreichen, heißt im Sachverhalt zur Beschlussvorlage. Und weiter: Der alte Holzbungalow, welcher vor einigen Jahren als Übergangslösung aufgestellt worden ist, um Raumknappheit zu überwinden, ist inzwischen baufällig und muss dringend ersetzt werden.

Es soll ein massiver Anbau erfolgen, welcher die vorhandenen zwei massiven Räume integrieren soll, die unter anderem die benachbarte Heizungsanlage enthalten. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich laut Kostenschätzung auf nicht ganz 200.000 Euro.

Während andere Aufträge, die in diesem Jahr schon vergeben wurden, in der Warteschleife hängen, weil der Stadthaushalt für 2020 noch nicht steht, kann mit diesem Vorhaben gestartet werden, weil die Mittel vom Vorjahr ins laufende Jahr übertragen worden und somit abrufbar sind.