Nachdem die Real- bzw. später die Oberschule das große Schulhaus inmitten der Falkenberger Innenstadt freigezogen und am Schulstandort in der Clara-Zetkin-Straße ihren neuen Platz gefunden hatte, war einige Zeit unklar, wie es mit dem großen Gebäude in der Walter-Rathenau-Straße weitergehen könnte. Ein Regionalmuseum war kurzzeitig im Gespräch. Aber dann fand es letztlich eine ganz andere Bestimmung.

Bald werden die Umzugskartons in Falkenberg gepackt

Seit einigen Monaten beherbergt es die Falkenberger Kitas, die nach und nach saniert werden. Aktuell werden dort noch die Steppkes der „Villa Regenbogen“ betreut. Doch auch in dieser Kita neigen sich die Sanierungsarbeiten dem Ende entgegen und deshalb werden im Ausweichquartier bald die Umzugskartons gepackt.
Das Haus wird danach jedoch nicht lange leerstehen. Wie aus der Bauverwaltung der Verbandsgemeinde Liebenwerda zu hören ist, reifen die Pläne für den Umbau der alten Schule. Die wird nämlich benötigt, um einen Teil der Verwaltung der zu Jahresbeginn neu gebildeten Verbandsgemeinde zu beherbergen. Ziel sei es, so die Planungen, das Ordnungs- und Bauamt in Falkenberg anzusiedeln. Dazu werden auch die Räumlichkeiten in der einstigen Schule benötigt.
Auf dem Reißbrett ist schon vorgearbeitet und überschlagen worden, was alles nötig ist, um aus den Schulräumen ordentliche Büros und Beratungsräume zu machen. „Wir wollen so schnell wie möglich mit den Umbauarbeiten beginnen“, hat Bauamtschefin Gundula Manigk wissen lassen.

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