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| 01:04 Uhr

Erst einen kapitalen Hecht – dann war das Auto weg

Zeischa.. Der Sonntag hätte so schön enden können: Am Vormittag hatte ein Elsterwerdaer einen kapitalen 1,07 Meter langen Hecht aus dem Waldbad-See gezogen und am Abend war dann sein Pkw Opel Astra selbst zum schwimmenden Gefährt geworden. Frank Claus

Der Mann hat einen Bungalow am See und ist fast täglich draußen. Diesmal hatte er sein Auto nicht parallel zum See wie sonst immer, sondern mit der Frontseite zum See abgestellt. Als er nach Hause fahren wollte, verstaute er zuvor noch einige Dinge im Kofferraum und schlug diesen zu. Plötzlich setzte sich der ungebremste Astra in Bewegung. Allein konnte er das Auto nicht stoppen, ausgerechnet da war auch niemand anwesend, der ihm zur Hilfe eilen konnte. So musste er zusehen, wie das Auto durch das Schilf ins Wasser rollte, noch eine ganze Weile oben schwamm und dann langsam versank.
Die alarmierte Zeischaer und Bad Liebenwerdaer Feuerwehr war nun am Zuge. Da das Fahrzeug inzwischen fast fünf Meter tief abgerutscht war, musste ein Taucher ran. René Walther aus Maasdorf, Taucher bei der Deutschen Lebens rettungsgesellschaft, und selbst Ortswehrführer der dortigen Feuerwehr, war der rettende Engel. Er wurde gegen 18 Uhr von zu Hause abgeholt. Schnell hatte er die Tauchausrüstung angelegt und mittels Seil ging er auf Tauchgang.
An der Abschleppöse konnte René Walther das Seil unkompliziert befestigen. Mittels Handwinde wurde das Auto aus dem Wasser gezogen. Nun hofft der passionierte Angler, dass trotz knapp zweistündigem Wasser-Aufenthalt sein Fahrzeug wieder fahrbereit gemacht werden kann.